saluz.com

 

 

 
 
Wo immer wir sind, was immer wir tun, hier informieren wir Sie:
saluz.com

Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Im Quartier freut man sich

Für einmal kommt gute Kunde aus dem Grossen Gemeinderat von Wetzikon. Das Postulat von Martin Altwegg für Tempo 30 auf der Schellerstrasse ist mit 20 Ja- gegen 14 Nein-Stimmen an den bislang äusserst widerspenstigen Stadtrat überwiesen worden. Die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein haben gesiegt. Obwohl aus Zeitgründen bei weitem nicht alle für den Vorstoss sprechenden Argumente dargelegt werden konnten und aus dem gleichen Grund auch nicht jedes widersinnige Argument widerlegt worden ist, dürfen wir uns über einen wichtigen Zwischenschritt freuen. Im betroffenen Quartier ist man dafür dankbar. Man hofft jetzt aber auch, dass sich der Stadtrat nicht noch einmal querlegt und nun entsprechend handelt. Die eindrückliche Parlamentsmehrheit, die hinter dem Vorstoss von Martin Altwegg steht, müsste überzeugend genug sein. Mir hat das Postulat übrigens indirekt noch zu einer weiteren Erkenntnis verholfen. Beim Anhören des Audioprotokolls ist mir nämlich bewusst geworden, dass die Tonaufzeichnungen nicht nur bei Sachfragen aufschlussreich sind. Sie helfen nämlich auch mit Blick auf die bevorstehenden Erneuerungswahlen weiter. Wen man unbedingt wieder und wen man auf gar keinen Fall mehr wählen sollte, kann man beim nachträglichen Anhören einzelner Voten ganz bequem herausfinden. Vor einer Fehlinterpretation muss ich allerdings warnen: Wenn ein Mitglied des Stadtrates einen sein Ressort betreffenden Mehrheitsbeschluss vertritt, muss sich dieser nicht zwingend mit seiner persönlichen Meinung decken. Deshalb sollte das Kollegialitätsprinzip endlich zugunsten des Öffentlichkeitsprinzips fallen. Als Stimmberechtigter möchte ich wissen, wer wofür wie gestimmt hat. Behördliches Verantwortungsbewusstsein gedeiht nicht in der Anonymität, aber es wächst, wenn das Auge der Öffentlichkeit darüber wacht.

Energiewende in Wetzikon

Diesen Vergleich habe ich schon einmal verwendet. Jetzt passt er wieder. Wenn man mit Kopfschütteln Energie erzeugen könnte, dann würde das Wirken einiger Wetziker Politiker ganz entscheidend zur Energiewende beitragen. Die Pressemitteilung der SVP in Sachen Rüfenacht-Skandal wäre so betrachtet ein eigentliches Glanzstück. Allein schon die Wortwahl zeigt, dass die selbstgefälligen Altherren kräftig unter Strom stehen. Weil sie falsch verpolt sind, wird das relativ bald zum erwarteten Kurzschluss führen. Alles, was die Befürworter einer Stadtwerke AG selbst verbrochen und angerichtet haben, wird unterschlagen. Ein einziges Ziel wird verfolgt: Man will eine unbeirrbar korrekte Stadträtin aus der Exekutive verdrängen und verunglimpft dafür dreissig sicher integere Wetziker Persönlichkeiten. Weil man glaubt, dass dieses Vorhaben erfolgversprechend aufgegleist ist, trennen sich jetzt sogar die vorübergehend Verbündeten von einander. Der Noch-Stadtpräsident darf nun mit SVP-Schrot abgeschossen werden. Das wäre an sich erfreulich, macht aber mit Blick auf die von der Poltererpartei angestrebte Lösung trotzdem nicht glücklich. Nach den schändlichen Inszenierungen, die sich der Stadtrat in jüngster Zeit geleistet hat, kommt nämlich kein amtierendes Ratsmitglied mehr als Stadtpräsident in Frage. Es genügt nicht, wenn sich der Name des Präsidenten ändert, aber die Wurstel- und Mischelpolitik bleibt. Im Stadtrat braucht es daher möglichst viele neue Mitglieder, damit sie zusammen mit der unbedingt wieder zu wählenden Esther Schlatter den von ihr eingeschlagenen Weg weiterverfolgen. Da Frau Schlatter dem Vernehmen nach leider nicht für das Präsidium kandidieren wird, sollte die Stadtpräsidentin bzw. der Stadtpräsident zwingend aus dem Kreis der Neumitglieder gewählt werden. Ich habe die seit Jahrzehnten gehegte Hoffnung nämlich noch nicht aufgeben, dass die Wetziker Kommunalpolitik einmal doch noch ehrlich und anständig wird. Die Stimmberechtigten, die der unseligen Stadtwerke AG eine eindrückliche Abfuhr erteilt haben, müssen weiter zusammen halten. Dann wird vieles möglich. Ich schlage vor, dass wir bei den bevorstehenden Erneuerungswahlen echte Persönlichkeiten wählen. Das Parteibuch und das Geschlecht dürfen keine Rolle spielen. Was zählt sind Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Anstand und die Bereitschaft, uneigennützig das Beste für unsere Gemeinde zu leisten. Frau Schlatter hat dafür die Messlatte gelegt.

Jetzt aber subito

Die gegen die Wetziker Stadträtin Esther Schlatter inszenierte Mobbing-Attacke hat einen sich laufend vergrössernden Schaden angerichtet. Allerdings kann die Bevölkerung das Ausmass desselben noch gar nicht erkennen, weil sie bisher nur sehr einseitig informiert worden ist. Wer eine Schadenbilanz erstellen will, muss die Gemeindeordnung, die Geschäftsordnung des Stadtrates und die Geschäftsordnung der Energiekommission studieren. Auch dann fällt ihm das Schlussfolgern schwer, denn das klandestine Handeln des Stadtrates vernebelt alles. Das sollten wir Stimmberechtigten uns nicht gefallen lassen. Gestützt auf das Öffentlichkeitsprinzip wollen wir wissen, über welche Kompetenzen Frau Schlatter nach stadträtlicher Mehrheitsmeinung nicht mehr verfügen soll. Der unsägliche Beschluss ist daher öffentlich zu machen. Am besten sagt man uns auch gleich, welche nicht mehr wählbaren Ratsmitglieder für diesen Akt verantwortlich zeichnen. Es könnte sich dann allerdings zeigen, dass man mit Ausnahme von Frau Schlatter möglichst keine bisherigen Stadträtinnen und Stadträte mehr wählen sollte. Das mag emotional klingen, ist aber situationsgerecht. Wer mir nicht glaubt, soll sich - wie vorstehend erwähnt - mit den Verordnungen und Reglementen schlau machen. Er kann dann mit Staunen feststellen, wofür die Energiekommission zuständig ist. Zudem wird er merken, wie viele der Frau Schlatter vom Stadtrat noch belassenen Aufgaben mit dieser Kommission, also sicher nicht ohne die zuständige Stadträtin, erledigt werden müssen. Mit dem Maulkorb, den man einer unbequemen, weil grundehrlichen Stadträtin verpassen wollte, hat der Rüfenacht-Clan eine Totalblockade geschaffen und darüber hinaus ein Führungsvakuum erzeugt. Darunter leidet ganz besonders das Personal. Jetzt ist der Bezirksrat gefordert. Er hat sich subito und nicht mit der oft üblichen Behäbigkeit mit dem Suspensiveffekt zu befassen. Wenn er sich den entsprechenden Fragen mit Fachkompetenz widmet, wird er dem von Frau Stadträtin Schlatter eingereichten Rechtsmittel aufschiebende Wirkung zuerkennen. Frau Schlatter kann und muss uneingeschränkt ihres Amtes walten, bis der Bezirksrat über den unglaublichen Stadtratsbeschluss entschieden hat. Ob die SVP Wetzikon dann Regierungsrat Ernst Stocker - einen übrigens sehr verdienstvollen, glaubwürdigen Politiker - immer noch in die Irre führen will, soll sie selbst entscheiden. Wenn sie Stadtrat Heinrich Vettiger trotzdem als „Wetziker Werkvorstand“ an eine SVP-Energieveranstaltung delegiert, macht sie sich jedenfalls einer wirklich magistralen Unehrlichkeit schuldig.


Kontakt

www.saluz.com

c/o Katharina + Peter-Jürg Saluz-Gsell

Frohbergstrasse 80a

CH-8620 Wetzikon ZH

E-Mail: info@saluz.com