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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Bushof-Ambivalenz

Wie man dem Zürcher Oberländer entnehmen kann, soll der Wetziker Bushof nur noch einen Bruchteil der ursprünglich veranschlagten Summe kosten. Statt 37 Millionen werden angeblich noch knapp 9 Millionen Franken erforderlich sein. Wenn das stimmt und die übrigen Berechnungen zutreffen, wird sich der von der Gemeinde zu tragende Aufwand von den ursprünglich genannten ca. 20 Millionen auf knapp 4 Millionen reduzieren. Bei mir löst die Nachricht ambivalente Gefühle aus. Die Freude über die Ablehnung der ersten, absolut irrwitzig gewesenen Vorlage ist jetzt noch grösser, denn die Klugheit der Stimmberechtigten hat einen gigantischen Schaden verhindert. Allerdings kommt auch der Ärger wieder hoch. Wenn ich daran denke, wie uns die lokalpolitische Cervelat-Prominenz zum Schaden der Gemeinde skrupellos in die Irre führen wollte, empfinde ich Zorn und Verachtung. Deshalb ist für mich klar, dass man die Missetäter(innen) bei den nächsten Erneuerungswahlen nicht wieder und auch nicht erstmals in den Stadtrat wählen darf. Wer anderer Meinung ist, kann sich in die seinerzeitigen Abstimmungsunterlagen vertiefen. Anhand der damaligen Aussagen lässt sich nämlich leicht feststellen, wer ab der nächsten Amtsperiode dem Stadtrat definitiv nicht angehören sollte.

Nur keine Hektik

Dass das Wetziker Friedensrichteramt erst im zweiten Wahlgang neu vergeben wird, war zu erwarten. Überraschend ist das Resultat der ersten Runde daher nicht gewesen. Es muss deshalb auch gar nicht gross kommentiert werden. Bevor dann im zweiten Wahlgang die definitive Entscheidung fällt, sollten jedoch noch einmal alle Argumente auf den Tisch kommen. Hektik ist dabei nicht angezeigt, denn es bleibt noch genügend Zeit. Man kann also in aller Ruhe abwarten und die Argumente für den Zieleinlauf sparen.

Und wieder hat die Vernunft gesiegt

Das Kantonsspital und die Psychiatrie Winterthur werden keine Aktiengesellschaften. Obwohl ich Thomas Heiniger sehr schätze, weil er integer ist und einen insgesamt sehr guten Job macht, freut mich das ihm missfallende Abstimmungsergebnis. Der Liberalisierungs- und Privatisierungswahn muss ein Ende haben. Spitäler sind auch als Anstalten des öffentlichen Rechts handlungsfähig, und eine interkommunale Anstalt ist eine gute Alternative zum schwerfälligen Zweckverband. Wenn eine AG eigentliche Kernaufgaben der Öffentlichen Hand übernehmen soll, werde ich immer dagegen ankämpfen und dabei sicher nie allein sein. Dass sich das lohnt, weiss man ja auch in Wetzikon. Die noch nicht weit zurückliegende "Urnenbestattung" der Stadtwerke AG ist schliesslich sehr eindrücklich gewesen. Das aktuelle Wetziker Doppel-Nein zu den beiden AG-Projekten des Kantons zeigt mir, dass die aus der Stadtwerke-Vorlage gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig sind. Daran werden wir denken, wenn man uns die nächste AG schmackhaft machen will.


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