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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Noch einmal: Keine Qual der Wahl

Wenn Ihnen der nachfolgende Text bekannt vorkommt, ist das absolut verständlich, denn Sie konnten diesen Blog-Beitrag bereits einmal hier und heute auch noch als Leserbrief im Zürcher Oberländer lesen. Da im Leserbrief eine markante Textstelle fehlt, erscheint die vollständige Originalfassung noch einmal an dieser Stelle. Sie hat folgenden Wortlaut:


Das Friedensrichteramt von Wetzikon wirkt offenbar attraktiv. Leider kann man das von den Kandidatinnen und Kandidaten nicht uneingeschränkt behaupten. Wer sich als Zahntechniker oder als Werbe- und Marketingberaterin zur Übernahme des bedeutsamen Amtes für befähigt hält, leidet zwar nicht an mangelndem Selbstbewusstsein. Ein grosses Selbstwertgefühl ist jedoch keine ausreichende Qualifikation. Sogar von Disqualifikation darf man beim dritten Bewerber sprechen, spätestens dann, wenn man dessen Firmenhomepage besucht hat. Offenbar möchte dieser juristisch sicher gerüstete Kandidat das Friedensrichteramt wie ein zusätzliches Standbein der eigenen Firma führen. Es geht aber nicht an, dass jemand hauptberuflich genau das Feld beackert, für das er auch als Friedensrichter zuständig sein möchte. Auf die ersten Befangenheitsfälle muss man sonst nicht lange warten. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, bleiben demnach nur zwei Personen übrig, die man überhaupt als Friedensrichter(in) in Betracht ziehen kann. Die Frage „Frau oder Mann“ stellt sich dabei nicht. Es geht einzig um das beste Rüstzeug für das Friedensrichteramt. Daraus ergibt sich eine klare Priorisierung. Beim Vergleich Magister Iuris versus Paralegal ist die Schlussfolgerung eindeutig. Wenn man dann noch die langjährige Erfahrung als Gemeindeammann und Betreibungsbeamter berücksichtigt, wird auch der letzte Zweifel ausgeräumt. Man muss Max R. Homberger den Vorzug geben - nicht zwingend aus Begeisterung, aber ganz sicher vernünftigerweise.

Klug, aber nicht ungefährlich

Dass Wetzikon Fahrenden drei Wochen Gastrecht gewährt, finde ich richtig, weil es sich um Schweizer Landsleute handelt, die ihre Bürgerpflichten erfüllen und sich anerkanntermassen hochanständig verhalten. Ich habe im Privat- und Berufsleben mit diesen Menschen nie schlechte Erfahrungen gemacht, sie aber immer als Bereicherung empfunden. Das Agreement, das Stadtrat  Marco Martino mit den Angereisten getroffen hat, ist wirklich stimmig, aber trotzdem nicht ganz ungefährlich. Wenn die jeweils aus dem Ausland, besonders aus Südfrankreich, in die Schweiz kommenden Sippen das temporäre Wetziker Camp entdecken, wird es grässlich. Dann wird der von den derzeitigen Benützern sauber gehaltene Platz zur Müllkippe und das Quartier zum stinkenden Versäuberungsplatz animalischer Zeitgenossen. Es sind keine Vorurteile, die ich hier zum besten gebe. Es sind eigene, grausige Erfahrungen, die mich Schlimmes befürchten lassen. Ich hoffe daher, dass die nötigen Massnahmen getroffen worden sind, damit die schon Anwesenden und die Gemeinde geschützt werden und keinen Schaden erleiden. Etwas sollte man nie vergessen: Wenn „unsere“ Fahrenden absolut unverdientermassen einen zweifelhaften Ruf geniessen, haben sie das nur den ausländischen Sippen zu verdanken, die wir leider an der Schweizer Grenze nicht stoppen dürfen, aber wenigstens von den Plätzen der Anständigen und gerne aus ganz Wetzikon fernhalten sollten.

Abgehört und aufgeweckt

Wenn das Wetziker Gemeindeparlament tagt, kann ich leider nie auf den Besucherrängen sein. Deshalb schätze ich das via Internet abhörbare Audioprotokoll sehr, weil ich so doch noch erfahre, wer mit welchem Argument wofür eingetreten ist. Zudem erlauben die einzelnen Wortmeldungen auch persönliche Rückschlüsse. Wer verständlich und glaubwürdig formuliert, hat seinen Platz auf meiner nächsten Wahlliste schon halbwegs gesichert. Trotzdem wird diese Liste allerdings auch bei konsequentem Kumulieren nicht sehr voll werden. Mehr gefüllte Linien wären aber durchaus denkbar. Es müsste nur jedes Parlamentsmitglied die Protokollsequenzen mit seinen eigenen Voten mehrmals abhören und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen ziehen. Beim letzten Abhören dürfte man sogar - was nicht überraschend wäre - in tiefen Schlaf fallen, denn dann hätten wir anschliessend wenigstens mehr aufgeweckte Parlamentarier(innen).


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