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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

RIZ nicht verkaufen!

Über den geplanten Verkauf des Regionalen Informatikzentrums RIZ ist schon viel geschrieben worden. Leider werden aber die besten Argumente lautstark übertönt. Es wird mehrheitlich der Eindruck vermittelt, eine Veräusserung der Aktienmehrheit sei ein gutes Geschäft. Deshalb spiele es auch keine Rolle, wem und zu welchem Preis der Stadtrat dieses Unternehmen verkaufen werde.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man den

VERKAUF DER RIZ-AKTIEN ABLEHNEN

muss. Das Verschleudern von Stadtvermögen will ich nicht gutheissen. Was gegen den Verkauf spricht, habe ich an dieser Stelle schon einmal ausführlich begründet. Ich muss mich daher nicht wiederholen. Manchmal genügt es ohnehin, wenn man kluge Köpfe zitiert.

 

Vier

 

Bigi Obrist und Esther Schlatter haben zusammen mit Tina Fritzsche und Robin Schwitter, allesamt Mitglieder der Fraktion Alternative Wetzikon / glp des Grossen Gemeinderates, eine Stellungnahme verbreitet. die viele wichtige Argumente enthält. Ich darf die klugen Köpfe wörtlich wie folgt zitieren:

 

"Das Regionale Informatikzentrum RIZ wurde 2007, ebenfalls mit Urnenbeschluss, aus der Stadtverwaltung herausgelöst und in eine AG überführt, deren Aktien vollumfänglich im Besitz der Stadt Wetzikon sind. Schon damals wurde dieser Schritt als kritisch bezeichnet, unter anderem weil man genau das befürchtet hat, worüber am 13. Februar abstimmt wird: Das RIZ wird irgendwann verkauft und privatisiert. Zudem wurde das Argument von heute, es sei nicht Aufgabe der Stadt, ein IT-Unternehmen zu führen, damals umgekehrt angeführt, um zu begründen, weshalb das RIZ gegründet und aus der Verwaltung herausgelöst werden müsse. Mal Hü mal Hott, grad wie es beliebt. Eine sehr inkonsistente strategische Führung der Stadt - ausser es war schon immer das Ziel, am Ende das RIZ komplett zu privatisieren.

Die Alternative- / glp-Fraktion ist gegen den Verkauf des RIZ. Das sind unsere Gründe:

Der Stadtrat wirft in Sachen Privatisierung gerne den Turbo ein - man erinnere sich an die verhinderte Rechtsformänderung der Stadtwerke! Nun soll mit dem Verkauf des RIZ eine weitere Staatsaufgabe in private Hände überführt werden. Damit begibt sich aber die Stadt Wetzikon in grösste Abhängigkeit von privaten Anbietern. Sie gibt ihren strategischen Einfluss auf Wissen, Infrastruktur und Datensicherheit aus der Hand. Wenn man an all die millionenteuren IT-Flops mit Privatunternehmen auf Bundesebene denkt, dann ist das höchst fahrlässig.

Heutzutage steht ein weiterer Digitalisierungsschub an. Mit der Smartcity-Strategie will der Stadtrat in die digitale Zukunft gehen. Gleichzeitig ist die IT-Sicherheit massiv unter Druck. Cyberkriminalität ist kein exotisches Verbrechen mehr, sondern längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Und ausgerech­net jetzt will man das RIZ verkaufen? Wenn eine Rechtsformänderung nötig ist, dann hätte man das RIZ in die Verwaltung zurückholen müssen, um unabhängig von externen Verträgen Entwicklung und Sicherheit steuern zu können.

Und last but not least kann der Stimmbürger:in nur ja oder nein zum Verkauf der Mehrheit der Aktien sagen. Die Stadt sagt nichts zum Preis. Es gibt keine Garantie, dass das RIZ nicht unter Wert verkauft wird. Und der Stadtrat sagt auch nichts dazu, wie er sich seine Rolle vorstellt, wenn er nicht alle Aktien, sondern 51 % verkaufen kann. Dann trägt er das unternehmerische Risiko immer noch mit, hat aber die Mehrheit nicht mehr. Das RIZ ist ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen und wirft der Stadt Wetzikon eine jährliche Rendite von rund 7 % ab, welche bisher in die Kasse der Stadt geflossen ist. Auch das vergibt man leichtsinnig. Es gibt keinen Grund, das RIZ zu verkaufen."

 

Noch mehr Argumente braucht es nicht. Es gäbe allerdings noch einige. Es genügt aber, wenn die Stimmberechtigten erkennen, dass man die

RIZ-AKTIEN NICHT VERKAUFEN

und das strategisch wichtige, ertragreiche Unternehmen nicht verschleudern darf.

 

 

Das Ende einer Vormachtstellung

Das passiert mir mit zunehmendem Alter immer seltener. Heute ist es aber passiert. Ich habe wieder einmal eine Entdeckung gemacht, dank einer angesehenen Kommunalpolitikerin, von der ich auf

 

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hingewiesen worden bin.

Die Hinweisgeberin ist, wie ich und ein nicht kleiner Kreis unserer Bekannten, mit der Mediensituation in unserer Region unzufrieden.

Der Anzeiger von Uster/Zürcher Oberländer profitiert von einer unverdienten Vormachtstellung. Deshalb kann er seine Lieblingsklientel privilegieren und aus der Masse hervorheben. Das ist im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen für die Bevorzugten von erheblichem Wert und fördert deshalb den Rückhalt, den die Redaktionen in dem von ihnen gehätschelten Umfeld haben. Solchen Mechanismen sind wir jedoch nicht mehr ausgeliefert. Dank der noch jungen Plattform gibt es im Zürcher Oberland endlich eine Alternative zum AvU/ZOL.Ich bin begeistert!

Besuchen Sie diese Seite so bald als möglich ein erstes Mal und anschliessend immer wieder. Überlegen Sie aber auch, was Sie ganz konkret zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung dieser Plattform beitragen können. Das liegt im Interesse von uns allen.

Halbherzige Korrektur

Im Zürcher Oberländer ist heute ein unbefriedigendes Korrigendum erschienen. Es wird darin endlich festgestellt, dass sich vier und nicht nur drei BigiPersonen um das Wetziker Stadtpräsidium bewerben. Unbeantwortet bleibt aber die Frage, wer die ursprüngliche Fehlmeldung verursacht hat. War es eine Medienmitteilung der Mitte oder ein Versehen der ZOL-Redaktion? Das interessiert deshalb, weil offenbar tatsächlich nur drei Personen zu den Hearings der Mittepartei eingeladen worden sind. Dass man Bigi Obrist, die ebenfalls für das Stadtpräsidium kandidiert, überhaupt nicht anhören wollte, ist erklärungsbedürftig und einer demokratischen Partei unwürdig. Mit Verständnis kann die Mitte nur rechnen, wenn sie eine einleuchtende Begründung liefert oder – was noch besser wäre – ein Hearing mit der übergangenen Frau nachholt und die Wahlempfehlung anschliessend überprüft. „Ab durch die Mitte“ darf es im Wahlkampf nicht heissen.


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