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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Vermeintlich einfach, schwer zu erklären

Bei Abstimmungen zeigt es sich immer wieder, dass vermeintlich einfache Vorlagen rein emotional und ohne grosse Detailüberlegungen beurteilt werden. Ein entsprechendes Beispiel gibt es auch wieder einmal in Wetzikon. Ich meine den Landhandel Tannenrain.

Wer einfach denkt und sich nicht mit allen Einzelheiten befassen will, kommt (vor)schnell zur Auffassung, dass es immer Sinn macht, wenn eine Gemeinde Land erwirbt. Dann steigen Emotionen hoch und verdrängen alle kaufmännischen Überlegungen. Genau das kann man sich aber in einer stark verschuldeten Gemeinde nicht leisten. Ich versuche daher, den Emotionen mit ein paar einfachen Aussagen wie folgt zu begegnen:

  • Der Kauf des noch nicht ausreichend erschlossenen Landes ist hochspekulativ.
  • Die unrealistische Erwartung, dass man irgendwann einen gewinnbringenden Baurechtsvertrag abschliessen kann, wird sich als Wunschtraum erweisen.
  • Das finanzielle Fiasko ist vorprogrammiert.
  • Im schlimmsten Fall, wenn das Land nie gewinnbringend oder mindestens kostendeckend abgegeben werden kann, muss die Stadt während Jahrzehnten in die Millionen laufende Defizite tragen.
  • Wetzikon braucht kein industrielles Brachland. Wenn das dafür benötigte Kapital tatsächlich vorhanden wäre, was es leider nicht ist, müsste man es für vordringlichere Aufgaben (z.B. Nutzbarmachung des Restgrundstückes beim neu entstehenden Werkhof) oder zur Beschaffung von Wohnbauland einsetzen.

Das Argumentarium liesse sich beliebig erweitern. Es soll damit aber sein Bewenden haben, denn man kann schon mit den vorstehenden Punkten die Emotionen in die richtige Richtung lenken.

Wem das Prosperieren der Stadt Wetzikon am Herzen liegt, dem bleibt nur noch ein

NeinRain

übrig. Emotionen sind gut, aber den Verstand dürfen sie nicht ausschalten.

 

Ein Dilemma, das keines ist

Mir hat in diesen Tagen ein Mitglied des Grossen Gemeinderates von einem Dilemma erzählt, das eigentlich keines ist. Die Person - ob Frau oder Mann sei aus Diskretionsgründen dahingestellt - würde heute nicht mehr für das Landgeschäft Tannenrain stimmen, weil sich durch die Pandemie die ohnehin schwierige Finanzlage von Wetzikon noch deutlich verschlechtern wird.

Es ist verständlich, wenn jemand unter dem Eindruck der Pandemie-Folgen bei unnötigen Ausgaben auf die Bremse tritt. Ich musste meine Meinung allerdings nicht ändern, denn dem hochspekulativen Landgeschäft konnte ich nach reiflicher Prüfung und nach einer sorgfältigen Güterabwägung ohnehin nicht zustimmen. Ich glaube aber, dass Parlamentsmitglieder mit dem Pandemie-Argument ohne Gesichtsverlust von der Zustimmung zur Ablehnung wechseln und ihren Bekannten daher in letzter Minute doch noch die richtige Abstimmungsempfehlung abgeben können.

Wer, aus welchen Gründen auch immer, seine Meinung ändert, darf dazu stehen. Ein Dilemma lässt sich nämlich vermeiden, wenn man den Stimmzettel nicht einfach klandestin richtig ausfüllt.

 

Schwarze Wolken

 

Die Pandemie kostet immens viel Geld

Die Folgen der noch längst nicht bewältigten Pandemie werden Bund, Kantone und Gemeinden immens viel Geld kosten. Für unser finanzschwaches Wetzikon wird das zu einer grossen Herausforderung. Masshalten ist daher angezeigt, auch wenn das längst nicht alle begreifen. Der finanzielle Handlungsspielraum ist klein geworden. Luxus und Spekulation kann sich Wetzikon wirklich nicht mehr leisten. Lassen wir daher auch am 27. September 2020 die Vernunft walten.

 

Tannenrain Nein x

 

Mehr Informationen über das Millionen kostende Spekulationsgeschäft enthält ein Flyer, der in diesen Tagen verteilt wird. Wir machen ihn hier in Form einer pdf-Datei zugänglich. Eine Urheberrechtsverletzung wird man uns deswegen sicher nicht anlasten, denn die klugen Argumente, die für ein Tannenrain-Nein sprechen, sollen ja möglichst allen Stimmberechtigten zur Kenntnis gebracht werden.


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