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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Hirnrissig

Sie lieben Schlagworte, Anglizismen und Worthülsen. Damit wollen sie Eindruck machen und wiederkehrend sinnlose Ausgaben rechtfertigen. Gemeint sind hier die eine Mehrheit bildenden Mitglieder des Stadtrates, die hemmungslos Steuergeld verschwenden.

Die neuste, absolut hirnrissige Aktion läuft unter dem Titel „Innovative digitale Stadtwährung „WetziKoin“. Nach dem Riesenflop mit den „e-Coupons“ soll der Steuergeld-Schredder erneut gefüttert werden. Vorerst werden "nur" Fr. 20'000.00 vernichtet. Die nächsten Fr. 30'000.00 sind aber bereits in Aussicht gestellt, und immense Folgekosten werden auch nicht ausbleiben. Das ist schlicht und einfach grauenhaft und skrupellos. Irgendwelche der Stadtratsmehrheit nahe stehende Kreise werden allerdings profitieren.

FotoSketcher Hirnrissig

Dass sich die Schweizer Einheitswährung, der im Jahr 1799 von Napoleon eingeführte Franken, bewährt hat, steht ausser Zweifel. Definitiv ist er zwar erst mit der Gründung des Bundesstaats etabliert worden. Mit der ab 1850 erfolgten Prägung des heutigen Frankens hat damals das riesige Währungschaos ein Ende gefunden. Was der geltungssüchtige Wetziker Stadtrat jetzt mit Steuergeld fördert, ist ein Rückschritt sondergleichen. Trotzdem stoppt niemand den Blödsinn. Zudem verhindert das sogenannte Kollegialitätsprinzip, dass man die schadenstiftenden Stadtratsmitglieder von ihren denkenden Kollegen unterscheiden kann. Man kommt daher nicht umhin, den gesamten Stadtrat verantwortlich zu machen.

Hoffnung auf Besserung besteht nicht, denn die Erneuerungswahlen des nächsten Jahres kündigen sich düster an. Zwar werden der Präsident und mindestens ein weiteres problematisches Stadtratsmitglied nicht mehr antreten. Dem Vernehmen nach will aber eine sehr verbandelte Immobilienhändlerin nach der Krone greifen. Wenn sie, was zu befürchten ist, mit Frauenbonus die Wahl schafft, ist die Fortsetzung der Wetziker Misere auf Jahre hinaus garantiert. „WetziKoin“ wird dann sicher nicht das letzte Fiasko bleiben.

Ambivalente Gefühle

Peter Waser2Ich habe schon oft über das Loslassen geschrieben und zugegeben, dass mir das schwerfällt. Beim Öffnen der heutigen Post ist das wieder einmal spürbar geworden. Der Kaminfegermeister, der mich zusammen mit seinem Team seit über 40 Jahren betreut hat, geht in den Ruhestand. Den gönne ich ihm natürlich. Trotzdem macht mich die nicht unerwartete Mitteilung ziemlich nachdenklich.

Die Wetziker Handwerksbetriebe, denen ich als zufriedener Kunde jahrzehntelang treu bleibe, sind mir - auch wenn das theatralisch klingt - richtiggehend ans Herz gewachsen. Ich weiss, dass ich mich auf sie verlassen kann, weil sie vorzügliches Personal beschäftigen und dieses auch mit guten Anstellungsbedingungen honorieren.

Der Mitteilung „meines“ Kaminfegermeisters habe ich mit Freude vernommen, dass sein Nachfolger den Betrieb mit dem Personal übernimmt. Bei der nächsten Kaminreinigung und Feuerungskontrolle werde ich daher einem vertrauten Gesicht begegnen. Das schätze ich sehr, denn das Vertraute bleibt mir dadurch immer noch erhalten.

Man sagt oft, Kaminfeger seien Glücksbringer. In concreto stimmt das sicher. Deshalb möchte ich dieses Glück mit dem in den Ruhestand tretenden Kaminfegermeister, seinem Team und dem neuen Firmeninhaber teilen. Wo immer in Wetzikon ein Kamin steht, wird man das genau so empfinden. Alles Gute Peter und Heidi Waser, Isidor Wüst und HansPeter Stäheli.

Gerührt, aber nicht geschüttelt

Mit dem Thema, das mich heute beschäftigt, habe ich mich schon oft befasst. Ich bin ein überzeugter Föderalist und Lokalpatriot. Deshalb bevorzuge ich das einheimische Gewerbe, das in und um Wetzikon hervorragende Produkte und Dienstleistungen anbietet. Wetziker Firmen, bei denen ich als Kunde König sein darf, berücksichtige ich jahrzehntelang und überaus gerne.

DachrinneVor ein paar Tagen wäre ich meinen Prinzipien aber beinahe untreu geworden. Ein mit linkischer Schrift verfasster Zettel aus unserem Briefkasten hat das um ein Haar bewirkt. Ich bin beim Lesen der wenigen Zeilen richtig gerüht gewesen, denn das Geschriebene wirkt fast wie ein Hilferuf eines in Not Geratenen. Das weckt Hilfsbereitschaft und schaltet den Verstand aus. Letzteres ist bei mir allerdings nicht ganz gelungen, weil ich neugierig und der Sache zielstrebig auf den Grund gegangen bin. Der linkische Schreiber des hier abgebildeten Zettels ist ein Mitarbeiter - vielleiccht sogar der Chef - einer stattlichen Firma aus der Region Basel. Ich weiss nicht, ob das entsprechende Unternehmen auf coronabedingte Hilfen angewiesen ist. Gegebenenfalls würde es diese aber sicher bekommen. Das klandestine Fischen in fremden Gewässern ist also nicht nötig und schon gar nicht fair.

Vor dem Nachdenken hat mich der Inhalt des Zettels gerührt. Jetzt, da ich den Hintergrund kenne, verärgert er mich. Dem hiesigen Gewerbe bleibe ich treu. Ich bin schliesslich nicht geschüttelt. Wenn Sie es auch nicht sind und den Durchblick behalten, werden Sie sicher auch nicht in die Ferne schweifen, denn das Gute (Wetziker Handwerk und Gewerbe) liegt so nah.


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