saluz.com

 

 

 
 
Wo immer wir sind, was immer wir tun, hier informieren wir Sie:
saluz.com

Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Fortsetzung folgt

Immer, wenn ein Skandal aus der Zeit des früheren Gemeinde- oder des heutigen Stadtrates aufgedeckt wird, kündigt sich bereits die nächste unerfreuliche Überraschung an. Misswirtschaft, undemokratisches Verhalten, Saumseligkeit und Willkür haben in Wetzikon eine lange Tradition. Über das, was an der letzten Parlamentssitzung aufgedeckt worden ist, kann man sich mit dem Audio-Protokoll ins Bild setzen. Daher will ich mich an dieser Stelle nicht in Details verlieren. Es lohnt sich aber, dem Dauermalaise auf den Grund zu gehen. Die Hoffnung auf Besserung haben wir ja leider bei den letzten Erneuerungswahlen beerdigt. Anstelle einer von den Stadtratsmitgliedern aus dem Amt gemobbten Stadträtin gehört mittlerweile ein clankompatibler Mann dem selbstherrlichen Gremium an. Das Heulen mit den Wölfen hat er bereits verinnerlicht, das antidemokratische Denken ebenfalls. Wer sich anhört, was der Mann zum jüngsten Skandal (jahrelang verschlampte Bauabrechnung mit Kostenüberschreitung in Millionenhöhe) gesagt hat, wird staunen. Wenn die bizarre Argumentation zum Massstab künftigen Handelns wird, kann der Stadtrat in Zukunft auf Urnenabstimmungen verzichten. Angeblich muss ein vollendetes Bauwerk ja nur funktionieren, damit sich jede Kreditüberschreitung als legitim erweist. Solche Denkweise ist erschreckend, ganz besonders, wenn sie sich im Bezirk Hinwil manifestiert, weil der hier zuständige Bezirksrat seine Aufsichtspflichten seit Jahren sträflich vernachlässigt. Ob das Gremium unfähig oder im Fall von Wetzikon einfach extrem willfährig ist, kann ich nicht beurteilen. Sicher erscheint nur, dass der Kanton die Zügel längst in die Hand nehmen müsste, denn der Bezirksrat und die Mehrheit der Wetziker Stimmbürger werden nicht für Ordnung sorgen, weil sie wegschauen, im Detail nicht informiert sind oder das auf nicht repräsentativen Umfragen basierende Eigenlob des Stadtrates für bare Münze nehmen. Das sind keine diffamierenden Unterstellungen, denn ich weiss beispielsweise, dass im Rahmen der regelmässigen bezirksrätlichen Visitationen jeweils auch die noch nicht abgerechneten Kredite traktandiert werden müssen, und die einen falschen Eindruck erweckenden Selbstbeweihräucherungen des ehemaligen Gemeinde- und heutigen Stadtrates sind gerade jüngst wieder manifest geworden. Für die gegenseitige Lobhudelei des ehemaligen Gemeindepräsidenten, des Stadtpräsidenten und des in absehbarer Zeit in die Privatwirtschaft wechselnden Stadtschreibers gibt es vielleicht in absehbarer Zeit sogar eine typische Wetziker Erklärung. Dem Vernehmen nach wechselt der Verwaltungsleiter nämlich in die Privatwirtschaft zu einem Unternehmen, das unter anderem für Gemeinden tätig sein soll. Spätestens dann, wenn am neuen Arbeitsort ein lukratives Mandat der Stadt Wetzikon bearbeitet würde, fänden wir für die innige Verbundenheit zwischen dem ehemaligen Gemeindepräsidenten, dem Stadtpräsidenten und dem Stadtschreiber eine Erklärung. Man hat ja auch den weggezogenen Betriebsleiter der Stadtwerke „geliebt“ und seine Fehlleistungen unter dem Deckel gehalten, bis man die korrekte und nur den Stimmberechtigten verpflichtete Ressortvorsteherin entmachten konnte. Das alles weckt ungute Gefühle, und ich befürchte, dass „Fortsetzung folgt!“ zutreffend ist. - Leider.

Keine Replik zu Gefälligkeitsleserbrief

Dieser Tage hat der Zürcher Oberländer einen Gefälligkeitsleserbrief veröffentlicht, mit dem ein Max Huber den am 16. September 2018 in der Wetziker Badeanstalt Meierwies durchgeführten Martino-Hundebadetag rechtfertigen wollte. Da Diskussionen mit Uneinsichtigen wenig Sinn machen, verzichte ich auf eine Replik und auf die an sich durchaus nötigen Richtigstellungen. Die Wetzikerinnen und Wetziker können sich jedoch ganz unbeeinflusst eine eigene Meinung zur strittigen Angelegenheit bilden. Sie sind dazu weder auf den erbosten Leserbriefschreiber noch auf mich angewiesen. Es genügt, wenn sie im Zürcher Oberländer vom 27. September 2018 oder im regio vom 4. Oktober 2018 noch einmal nachlesen, was Andreas Kurz über den Hundebadetag geschrieben hat. Dass das Thema rechtzeitig vor der nächsten Badesaison wieder aufs Tapet gebracht wird, kann vorausgesetzt werden. Ebenso sicher werden wir den Behördenmitgliedern und der Verwaltung auch weiterhin auf die Finger schauen.

Was ich von Whistleblowing halte

Im Anschluss an meine Kommentare zum Martino-Badehundetag sind bei mir viele, fast ausschliesslich positive Reaktionen eingegangen. Zudem hat man mich gefragt, was ich von Whistleblowing halte. Diese Frage will ich öffentlich beantworten. Whistleblowing ist wichtig, im Umgang mit dem Wetziker Stadtrat und dem Bezirksrat Hinwil ganz besonders. Wenn immer jemand Ungutes aufdecken kann, unterstütze ich ihn. Angaben, die man mir macht, überprüfe ich, bevor ich sie verwende. Meine Informanten dürfen aber sicher sein, dass ich ihre Identität nicht preisgebe. Recherchierjournalisten messen dem Quellenschutz allergrösste Bedeutung bei. Das halte ich ebenfalls so, sogar dann, wenn man mich unter Druck setzt. Ich werbe um Vertrauen und werde dieses bestimmt nie missbrauchen. Wer mich im Kampf gegen Filz, Willkür und Ungerechtigkeit mit zutreffenden Hinweisen unterstützt, hat daher nichts zu befürchten. Das muss auch garantiert sein, denn Whistleblowing dient der Gerechtigkeit und kann sogar eine präventive Wirkung entfalten, weil das Üble nur im Verborgenen gut gedeiht. Vielleicht heisst daher AMW auch AUFWÄRTS MIT WHISTLEBLOWING.


Kontakt

www.saluz.com

c/o Katharina + Peter-Jürg Saluz-Gsell

Frohbergstrasse 80a

CH-8620 Wetzikon ZH

E-Mail: info@saluz.com