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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Wenn beim Oberländer fast nichts mehr geht

Schadenfreude ist nicht angezeigt, aber inspirierende Gedanken darf ich mir wohl erlauben, wenn beim Zürcher Oberländer fast nichts mehr geht. Mich haben viele Leute auf die IT-Panne unserer Regionalzeitung angesprochen. Die Hauptseite soll zeitweise (z.B. am 15. Januar 2020 um 12.30 Uhr) nicht mehr erreichbar sein. Zeitungslesen am PC ist derzeit offenbar nicht möglich. Auch an eine pdf-Datei kommen die Leserinnen und Leser nicht mehr. Das lässt auf mangelnde Flexibilität schliessen. Da man beim ZOL von allen registrierten Benutzern eine mit dem Zeitungsabonnement übereinstimmende E-Mail-Adresse kennt, könnte man die im Netz nicht erhältliche pdf-Datei schliesslich auf diesem Weg verbreiten. Mein Problem ist das allerdings nicht. Mich beschäftigen, wie vorstehend erwähnt, nur inspirierende Gedanken.

Wenn es den Zürcher Oberländer nicht mehr gäbe und dafür die Zürichsee Zeitung mit dem hiesigen Lokalteil ergänzt und in Zürcher Landzeitung umbenannt würde, hätten wir ein attraktives neues Blatt, in dem man auch den ohnehin überall integrierten Einheitsbrei des Tages-Anzeigers finden würde. Das könnte sich auf die Produktionskosten und damit auf die Abonnementspreise auswirken und zudem der Blattqualität zu erheblichem Auftrieb verhelfen. So gesehen hat sich die sicher nicht einmalige Panne beim Zürcher Oberländer durchaus gelohnt. Ich weiss jedenfalls nicht, wie mir diese eigentlich längst obsolete Zeitung einen grösseren Impuls vermitteln könnte…

Freude im Quartier

Saluz WerkhofWas der seinerzeitige Gemeinderat generationenlang verbummelt und der heutige Stadtrat erst nach längerem Zögern veranlasst hat, wird jetzt mit grosser Dringlichkeit ausgeführt. Auf dem Mediker Quartier-Schandplatz, dort wo die Ruinen des alten Gaswerkes viele, viele Jahre vor sich hin modern durften, sind jetzt die Bagger aufgefahren. Sie machen Platz für den neuen Werkhof und ermöglichen die vorherige Dekontaminierung des giftträchtigen Areals. Endlich tut sich etwas. Im Quartier freut man sich und hofft (naiverweise?), dass jetzt auch andere Uralt-Pendenzen angepackt werden.

Die Schliessung der Trottoirlücke beim Bahnübergang, seit Urzeiten von diversen Gemeinde- und Stadtratsmitgliedern immer wieder versprochen, müsste jetzt wirklich entutopisiert werden. Müsste… - Es stellt sich nur die Frage, weshalb die Bauleitung des Kantons davon immer noch nichts weiss, obwohl in Verbindung mit den Arbeiten bei der Mediker Kreuzung optimalste Koordinationsmöglichkeiten bestünden.

Im Quartier freuen wir uns über das, was sich auf dem Gaswerkareal tut. Wir nehmen auch gerne zur Kenntnis, wie rücksichtsvoll die nicht einfachen Abbrucharbeiten ausgeführt werden. Wenn es bis zur Vollendung des neuen Werkhofes in diesem Stil weitergeht, wird die Freude ungetrübt bleiben. Sie tröstet uns Quartierbewohner allerdings nicht darüber hinweg, dass der Stadtrat die Mediker Bedürfnisse weiterhin ignoriert. Vielleicht könnte es die müden Behördemitglieder etwas beflügeln, wenn wir einmal in unseren Archiven graben, damit wir mit Namen und Datum die leeren Versprechungen auflisten können. Ich meine die Versprechungen, mit denen uns seit unendlich langer Zeit die Schliessung der Trottoirlücke in Aussicht gestellt worden ist.

Ich habe der kürzlichen Rede des Stadtpräsidenten entnommen, dass er für Verhältnismässigkeit und Bescheidenheit plädiert. Dem Mann würde ich gerne glauben. Allerdings hätte ich auch gerne ein Bekenntnis zu einem effizienteren und kostenbewussteren Regierungsstil gehört. Aber das wäre vielleicht gar nicht glaubwürdig gewesen. Die lange Geschichte mit dem Gaswerkareal und die jahrzehntealte Trottoirlücke lassen mich nämlich an der behördlichen Vertrauenswürdigkeit zweifeln.

Chancen nutzen, nicht verpassen

Kästchen

Im letzten Sommer ist an der Schönenwerdstrasse, nahe beim Schulhaus Robank, ein Hightech-Kuhstall entstanden. Das Dach dieses mächtigen Stalles dürfte gegen tausend Quadratmeter gross sein und könnte somit als Tragfläche für etliche Photovoltaik-Zellen dienen. Weil das Gebäude nahezu ideal ausgerichtet ist und weil es auf dem Dach keine Hindernisse (Dachfenster, Kamine, Rohre etc.) gibt, sind die Voraussetzungen für eine PV-Installation absolut gegeben. Das trifft auch bei anderen Scheunen in der näheren Umgebung zu. Argumente, die gegen eine PV-Anlage auf solchen Gebäuden sprechen, gibt es nicht. Wenn eine Scheune weitab von einem Dorfkern liegt, gerät ja kein schützenswertes Ortsbild durch Photovoltaik-Zellen in Gefahr.

Ich wüsste, wie Peter Phillips, gerne, ob Baubewilligungen für grosse, hochtechnisierte Gebäude nicht mit zusätzlichen Auflagen verbunden sein können, damit für PV-Anlagen nutzbare Bauten nicht „unbestückt“ bleiben. Wenn solche Auflagen aus rechtlichen Gründen nicht möglich sind, müsste der Stadtrat mindestens abklären, ob geeignete Dächer wenigstens für fremdfinanzierte Anlagen zur Verfügung gestellt werden.

Wer Klimaschutz und Energie-Effizienz für wichtig hält, kann solche Überlegungen sicher nachvollziehen und allenfalls sogar als Parlamentsmitglied mit einem parlamentarischen Vorstoss unterstützen. Mich und sicher auch Peter Phillips würde das freuen.


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