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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Ein Knistern, das ich gerne höre

Die Aufzeichnungen der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderates werde ich mir gerne anhören, denn es soll ein vernehmliches Knistern wahrnehmbar sein. Offenbar haben endlich ein paar Parlamentsmitglieder ihre Duldungsstarre abgelegt und ihrer Verärgerung Luft gemacht. Der sehr sensible, dünnhäutige Stadtpräsident musste sich verschiedentlich anhören, dass er zu berechtigter Kritik Anlass gibt. Seine Fähigkeit, alles so zu interpretieren, wie es ihm in den Kram passt, gilt nicht mehr als Gottesgabe. Die Schrauben werden angezogen und lockern sich hoffentlich nicht wieder, wenn die nächsten Erneuerungswahlen anstehen. Ich hoffe jedenfalls, dass das Ganze nicht nur ein vorübergehendes Geplänkel bzw. ein Strohfeuer gewesen ist.

Wenn die Parlamentarierinnen und Parlamentarier eigenständig denken und sich nicht unterwürfig verhalten, wird das Wirken des Stadtrates und ganz besonders dasjenige des Stadtpräsidenten in Zukunft weniger Schaden als bisher anrichten. Für selbstgefällige Überheblichkeit und fachliche Inkompetenz hat kaum jemand Verständnis. Man kann daher nur hoffen, dass das Knistern im Gebälk andauert und lauter wird. Einige Mitglieder des Stadtrates brauchen nämlich entsprechende Lehrstunden - zum Wohl von uns allen.

Definitiv nicht

Am 20. November 2019 habe ich mich an dieser Stelle skeptisch zum Erwerb des Grundstücks Kat.-Nr. 8968 im Gebiet Tannenrain geäussert und die Kaufabsichten von Stadtrat und Parlament als zu waghalsig bezeichnet. In der Folge ist es um dieses Geschäft covidbedingt ziemlich still geworden. Jetzt steht die Abstimmung an, und daher muss man nun die seinerzeitigen Bedenken in Erinnerung rufen.

Wenn eine Gemeinde ihren Landbesitz sinnvoll arrondieren und unspekulativ vergrössern kann, sind die Stimmberechtigten dafür leicht zu gewinnen. Das gilt auch für mich. Für den Erwerb des Grundstücks im Tannenrain kann ich mich trotzdem nicht erwärmen. Die Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie und deren finanzielle Folgen, die auch Wetzikon noch lange spüren muss, machen den angestrebten Landhandel hochriskant. In diesen unsicheren Zeiten darf sich eine finanzschwache Gemeinde so einen Klotz daher nicht ans Bein binden lassen.

Ich verzichte darauf, noch einmal alle gegen das Landgeschäft sprechenden Argumente aufzuführen. Die Mühe kann ich mir nämlich ersparen, weil eine Ortspartei dazu alles Wesentliche in einem informativen Flugblatt zusammengefasst hat. Da das Papier auch zu mir gelangt ist, mache ich es hier in Form einer pdf-Datei zugänglich. Wenn Sie es lesen, wissen Sie, wie Sie stimmen sollten.

 

Tannenrain Nein

Ist erst der Ruf ganz ruiniert…

In diesen Tagen liest man wieder Ungeheuerliches. Die Rede ist von hängigen Quartierplanverfahren und einem unglaublichen Verhalten des Stadtrates und des zuständigen Amtes. Wenn man in Wetzikon als Quartierplangenossin bzw. Quartierplangenosse in den amtlichen Motivationsshredder gerät, fühlt man sich wie ein zur Höchststrafe verurteilter Kleinkrimineller. Fachliche Inkompetenz bei der Verfahrensbegleitung, der Planung und der Ausführung dominiert das Geschehen. Hektik kommt trotzdem nicht auf, denn alles wird traditionellerweise so schleppend wie nur möglich umgesetzt. Hochkochen lässt man dafür die Emotionen.

Meine Erlebnisse liegen schon Jahre zurück. Ich hätte trotzdem ein Quartierplantrauma zurückbehalten, wenn ich nicht durch gute Erfahrungen mit anderen Zürcher Gemeinden und mit kantonalen Stellen getröstet worden wäre.

Wer schon lange in Wetzikon lebt, weiss, was ihn in einem Quartierplanverfahren erwartet. Trotzdem werden seine anfänglichen Befürchtungen im Verlauf des Verfahrens noch weit übertroffen. „Mein“ Quartierplanverfahren hat man „Chalberweidli“ genannt. Welche Gattung Lebewesen das Verfahren begleiten und dominieren würde, ist mir daher schon von allem Anfang an bewusst gewesen. Mehrfach erschrocken bin ich trotzdem.

Obwohl man mit meinen Quartierplan-Erlebnissen ein ganzes Buch füllen könnte, will ich mit einer entsprechenden Aufzählung nicht aufwarten. Die schon kurz nach ihrer Fertigstellung Schäden aufweisende Frohbergstrasse - ein planerisches Pfuschwerk sondergleichen – soll aber nicht unerwähnt bleiben. Interessant ist zudem ein anderes Detail. Ich musste wegen einer Ausstandspflichtsverletzung Rechtsschritte einleiten. Die Kosten, die der Gemeinde dadurch entstanden sind, hat man dann zulasten des Quartierplanverfahrens verbucht und somit auch mir anteilmässig noch auferlegt.

Alle, die noch in einem Quartierplanverfahren stecken, und auch jene, die künftig bei einer Gebietssanierung in die Wetziker Mühlen geraten, sind zu bedauern. Das weiss man sogar bei diversen kantonalen Amtsstellen. Der Ruf von Wetzikon ist auch bei diesen längst ruiniert. Mit dem heutigen Stadtrat wird er es bleiben.


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