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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Eine interessante Frage

Ein Mitglied des Grossen Gemeinderates, das in aller Regel das Wetziker Polit-Establishment in Schutz nimmt, hat mir kürzlich - durchaus liebenswürdig und sympathisch formuliert - eine interessante Frage gestellt. Ich sollte erklären, wie sich AUFWÄRTS MIT WETZIKON mit der von mir sehr oft heftig geäusserten Kritik an amtierenden Behördenmitgliedern vertrage. Die Antwort ist mir nicht schwer gefallen, denn ich bin nicht der Verursacher, nur der „Aussprecher“. Wer das Wirken des heutigen Stadtrates und früheren Gemeinderates seit Jahren verfolgt, kennt genügend Beispiele, welche sogar massivste Kritik rechtfertigen. Daran ändert die Tatsache nichts, dass ein mindestens extrem nachsichtiger oder gleichgültiger Bezirksrat die schützende Hand über die seine Sympathie und sein kollegiales Verständnis geniessenden Behördenmitglieder hält. Im Gegenteil! Die ungute Verflechtung zwischen Willkür auf der einen und mangelnder Aufsicht auf der anderen Seite zwingt uns Stimmberechtigte zu besonderer Aufmerksamkeit, und mit der Faust im Sack erreicht man nichts. Wenn eine Hand die andere wäscht, werden die Finger besonders schmutzig. Beim Formulieren von berechtigter Kritik bleiben sie aber sauber. Wenn es tatsächlich AUFWÄRTS MIT WETZIKON gehen soll, müssen wir Stimmberechtigten mit Argus-Augen über das behördliche Schaffen wachen und den Behördenmitgliedern zeigen, dass wir das tun. Die Kritik darf daher nicht verstummen. AMW könnte zwar auch ABWÄRTS MIT WETZIKON heissen, doch eine solche Richtungsänderung werden hoffentlich nicht einmal die kritikresistentesten Mitglieder des Stadtrates wollen.

Hundstage in der Badi

Von mir weiss man, dass ich Tiere und sogar Menschen liebe. Ich habe daher ganz bestimmt nichts gegen Hunde und ihre Besitzer. Für einzelne Hundehalterinnen und -halter und deren Ansprüche fehlt mir aber jedes Verständnis. Deshalb ist mir jetzt auch der Kragen geplatzt, denn ich musste von einer Zweckentfremdung der Schwimmanlage Meierwies Kenntnis nehmen, die via Internet wie folgt angekündigt wird:

 

"Am 16. September 2018 findet der 2. Badehundeplausch im Schwimmbad Meierwiesen in Wetzikon statt. Mit neuen, spannenden Aufgaben/Posten für Hund und Herrchen/Frauchen und einem eingezäunten Freilaufbecken für die Hunde. Nach erfolgreichem Testlauf im letzten Jahr freuen wir uns, dass wir von der Stadt Wetzikon grünes Licht bekommen haben, den Anlass dieses Jahr wieder durchzuführen. Auch in diesem Jahr warten wieder Posten im Wasser und an Land auf maximal 120 teilnehmende Hundeteams. Zudem erwartet die Besucher ein spannendes Rahmenprogramm, diverse Verkaufsstände und ein Hundefotograf. Und natürlich ist auch wieder für leckere Verpflegung gesorgt."

 

Der kommerziell inszenierte Anlass, der unter der Federführung von OK-Mitglied Evelyn Martino organisiert und (Zitat) „mit freundlicher Unterstützung von Wetzikon - Sport und Freizeit“ durchgeführt wird, wirft Fragen auf, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:

  • Wer hat die Bewilligung für diese Veranstaltung erteilt?
  • Ist Stadtrat Marco Martino bei der Behandlung dieses Geschäftes in Ausstand getreten?
  • Welche Leistungen erbringt die Stadt zusätzlich zur Zurverfügungstellung der Badi? Wird allenfalls sogar eine Defizitgarantie gewährt?
  • Wie wird die Stadt entschädigt?
  • Wohin fliesst ein allfälliger Gewinn?
  • Hat man den Termin vorsätzlich gewählt, damit eine kurze Verlängerung des Badibetriebes auch bei schönstem Wetter sicher nicht möglich ist?

Die Wetzikerinnen und Wetziker und besonders die regelmässigen Besucherinnen und Besucher der Wetziker Badi haben einen Anspruch auf eine ehrliche Beantwortung der vorstehend zusammengefassten Fragen. Das Wort „ehrlich“ verwende ich mit Absicht. Dem Vernehmen nach findet die Hundebaderei nämlich nicht - wie vom OK behauptet - „nach erfolgreichem Testlauf im letzten Jahr“ statt. Die Badehunde sollen sich vielmehr schon im vorletzten Jahr in der Wetziker Badi ausgetobt haben.

Viele verärgerte Wetzikerinnen und Wetziker wünschen, dass die Verantwortlichen zu dieser Angelegenheit umgehend Stellung nehmen. Besonders interessiert es sie, ob Stadtrat Marco Martino seiner Ausstandspflicht nachgekommen ist. Andernfalls müsste er wohl mit Konsequenzen rechnen.

Humankapital in Fritschi-Währung

Dass der vor rund zweieinhalb Jahren verstorbene langjährige Chefredaktor des Zürcher Oberländers den grössten Teil seines Vermögens für unverschuldet in Not geratene Menschen hinterlassen hat, ist eine berührende Nachricht. Die altruistische Gesinnung von Oscar Fritschi wirkt offenbar über das Leben des Erblassers hinaus und hält daher die Erinnerung an eine wirkliche Persönlichkeit wach. Markig im Auftritt, aber grosszügig und liberal, wird Oscar Fritschi vielen Menschen in Erinnerung bleiben. Dabei kommt allerdings auch Wehmut auf, denn die Fritschi-Qualität verblasst immer mehr. Man merkt dies beim Zeitungslesen und wenn man die Personen und Aktivitäten der Wetziker FDP verfolgt. Journalistische Qualität kennt man beim Zürcher Oberländer längst nicht mehr. Was zu Fritschis Zeiten ein lesenswertes und objektiv berichtendes Blatt gewesen ist, mutiert immer mehr zum niveaulosen Billigprodukt. Journalisten, die mit der deutschen Sprache auf Kriegsfuss stehen und teilweise Chlüngeljournalismus betreiben, sorgen für einen kontinuierlichen Qualitätsschwund. Durch den Einheitsbrei, den die tagilastige Mediengruppe den Lokalzeitungen aufzwingt, wird dieser Negativtrend noch deutlich verstärkt. Glücklicherweise muss Oscar Fritschi die Frage „Quo vadis Zürcher Oberländer?“ nicht mehr beantworten. Auch das Abgleiten der Wetziker FDP in die totale Dekadenz macht Oscar Fritschi keine Sorgen mehr. Das sei dem unvergesslichen Mitbürger gegönnt. Den Wetzikerinnen und Wetzikern würde ich Gutes aber ebenfalls gönnen. Beim Zürcher Oberländer und in der Wetziker FDP sollte man daher wieder den Fritschi-Massstab anlegen. Schliesslich beweist ja der Präsident einer Wetziker Nachbargemeinde, der hoffentlich demnächst für die FDP in den Regierungsrat gewählt wird, dass Humankapital in Fritschi-Währung wertbeständig bleibt.


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