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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Viele gute Wünsche

Das Weihnachtsfest ist nah. Der Jahreswechsel steht bevor. Wir halten inne, haben sozusagen Sendepause und trotzdem das Bedürfnis, noch ein paar Worte anzubringen. Wir richten uns damit an alle, die unsere Seiten lesen, die uns inspirieren, mit Informationen versorgen und auch mit fundierter Kritik nicht verschonen. Ihnen allen senden wir unsere besten Wünsche für ein besinnliches Weihnachtsfest und ein in jeder Hinsicht glückliches Jahr 2020.

Hat Martin Bunjes schon genug?

Wenn der Wetziker Stadtschreiber sein Amt nach den in einem halben Jahr gemachten Erfahrungen aufgibt, möchte man gerne mehr wissen. Dass Martin Bunjes taktvollerweise persönliche Gründe für seinen Rückzug anführt, könnte nämlich ein Indiz für seine Charakterstärke sein…

Der Stadtrat wird jetzt wohl wieder eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber im Lakaienformat suchen und wahrscheinlich auch finden. Dann kann bei der RR-Crew wieder eitel Freude herrschen.

Als Stimmbürger nehme ich zur Kenntnis, dass im Stadthaus die Kontinuität mit einer interimistischen Verwaltungsleitung sichergestellt ist. Ich wäre trotzdem nicht überrascht, wenn plötzlich ein Stadtratsgetreuer ein Comeback feiern dürfte, nötigenfalls auf Mandatsbasis. Lukrative Aufträge dieser Art vergibt man ja gerne.

 

Wunschkandidaten

 

Weniger auf Angriff machen

An seiner Sitzung vom 9. Dezember hat sich der Grosse Gemeinderat einmal mehr mit der Einführung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung befasst und billigend zur Kenntnis genommen, dass Stadtrat Martino eine weitere Fristverlängerung benötigt, weil er mit seinem Team bisher weder handlungsfähig noch handlungswillig gewesen ist. Der führungsschwache Martino beansprucht gerne externe Hilfe und verursacht dadurch vermeidbare Kosten. Das hat Gemeinderätin Esther Kündig im Verlauf der Debatte messerscharf festgehalten. Sie ist daraufhin vom normalerweise wenig zimperlichen Verhandlungsführer aufgefordert worden, in Zukunft „weniger auf Angriff“ zu machen.

Im Zürcher Oberländer konnte man daraufhin auf der Frontseite mit Riesenlettern „Knall im Parlament: Stadtrat als führungsschwach betitelt“ lesen. Der unsägliche Blättli-Schreiber hat unter diesem Titel sogar noch kolportiert, dass Esther Kündig vom Vorsitzenden in die Schranken gewiesen worden sei. Richtig entgleist ist der sogenannte Journalist jedoch mit folgendem Satz: „Vielleicht war sie auch ob des grossflächigen Scheiterns der Grünen am selben Abend frustriert.“ Wenn die dummdreiste Unterstellung – was absolut nicht der Fall ist – wirklich in die Zeitung gehört hätte, müsste sie in einen Kommentar verpackt sein. In einen faktenorientierten Artikel gehört sie aber auf keinen Fall.

Ganz unkommentiert möchte jedoch auch ich das vorstehend beschriebene Intermezzo nicht lassen. Die Führungsschwäche von Martino ist eklatant, jedoch durchaus repräsentativ für einige Mitglieder des Stadtrats. Am ausgeprägtesten tritt Führungsschwäche bei jenen Figuren auf, die sich selbst für führungsstark halten. Man kann das vorzüglich illustrieren, wenn man das Wirken von Marco Martino, Ruedi Rüfenacht oder Susanne Sieber verfolgt. Es nützt nichts, wenn diesem Super-Trio gutes städtisches Personal zur Seite steht, denn qualifizierte Fachkräfte können sich kaum entfalten. Eigene Ideen sollen sie schon gar nicht entwickeln. Was den Intentionen und persönlichen Wünschen der politischen Vorgesetzten nicht entspricht, wird unterdrückt. Initiative ist nicht gefragt, denn sie verunmöglicht die Vergabe von lukrativen externen Mandaten.

Weil die eigenen Fachkräfte laufend ausgebremst werden, bekommen sie in hitzigen Parlamentsdebatten manchmal auch schlechte Noten, obwohl sie diese absolut nicht verdienen. Es ist daher schade, dass man Martino, Rüfenacht und Sieber und gerne auch David Kilchör nicht mit einer Doppel-Null beschriften darf. Vielleicht würde ihnen das sogar zu einer realistischeren Selbsteinschätzung verhelfen.


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