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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Briefkasten = Sackgasse?

Der Grosse Gemeinderat hat vor einiger Zeit einen Briefkasten eingerichtet, in dem die Einwohnerinnen und Einwohner „Anregungen, Rückmeldungen und Mitteilungen an das Parlament der Stadt Wetzikon“ deponieren dürfen.

BriefkastenMeine Freude über dieses Angebot ist von kurzer Dauer gewesen. Die Erwartung, dass man mit dem Umweg über diesen Briefkasten ein paar Träge im Stadthaus aufwecken könnte, hat sich nämlich nicht erfüllt. Ich warte seit vielen Wochen auf eine Antwort, die die Geschäftsleitung des Grossen Gemeinderates beim Stadtrat für mich einholen wollte. Da es dabei um den Badi-Betrieb geht, nützt es gar nichts, wenn sich die Martino-Truppe erst nach dem immer näher rückenden Saison-Ende zu meinen Vorschlägen äussert. Ich vermute aber ohnehin, dass ich mit meinem Verbesserungsvorschlag auf taube Ohren stosse. Einen badenden Hund kann ich nämlich nicht vorweisen. Dass ich meine Anregungen nicht aus Egoismus eingereicht habe, sollte man trotzdem berücksichtigen. Aus gesundheitlichen Gründen könnte ich als Martino-Kritiker von den avisierten Verbesserungen selbst nicht profitieren. Die im Stadthaus vorherrschende Arroganz trifft daher nur „unschuldige“ Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Verschlossenheit gegenüber Bürger-Anliegen hat Tradition. Wer nicht zu einem Clan gehört, darf auch keine Ansprüche stellen. Deshalb erfahren wir Mediker weiterhin nicht, ob ein Jahrzehnte altes Versprechen (Schliessung der Trottoirlücke beim Mediker Bahnübergang) jetzt endlich verwirklicht wird. Die Arbeiten des kantonalen Tiefbauamtes schreiten in diesem Bereich zügig voran. Daher verstreicht die Zeit, in der man dank Koordination günstig bauen könnte.

Gut gemeinter Flop

An sich ist es anerkennenswert, dass der Wetziker Stadtrat das lokale Gewerbe unterstützt. Deshalb darf man ihn für seine neuste Idee auch nicht zu heftig kritisieren. Wenn etwas Gutgemeintes zu einem Flop wird, muss darüber aber schon diskutiert werden.

Offenbar soll jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Wetzikon einen Gutschein im Wert von 10 Franken erhalten, der bei den an der Aktion teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann. Das wird die Stadtkasse und damit die Steuerzahler erheblich belasten und trotzdem keine spürbare Wirkung entfalten.

Wenn man die 10 Franken bei einem ohnehin stattfindenden Einkauf anrechnen lässt, wird das die Situation des lokalen Gewerbes nicht verbessern. Man wird nämlich ein Fachgeschäft nur dann aufsuchen, wenn man wirklich etwas aus dessen Sortiment braucht. Dann kauft man aber auch ohne Preisnachlass ein. Es ist daher unvermeidlich, dass mit dem Gutschein mehrheitlich nur die üblichen Einkäufe verbilligt werden. Der Nutzen der undurchdachten Aktion ist also höchstens minim, der Schaden für die ohnehin klamme Stadtkasse jedoch gross.

Wer keinen wirtschaftlichen Schaden erleidet oder erlitten hat, sollte jetzt so solidarisch wie nur möglich sein. Das muss auch überregional gelten. Deshalb verzichten wir z.B. auf eine Rückerstattung der Flug- und Hotelkosten für eine gescheiterte Reise. Zudem planen wir eine Aktion, die ohne Beanspruchung von Gemeindekassen einen echten Nutzen für die von der Pandemie betroffenen Firmen erzielt. Darüber werden wir demnächst berichten.

Lindenblüten und Nussgipfel

Steiner Beck

Auch ich verurteile das unglaubliche Verhalten von Bernhard Steiner, der eine vitale, alte Linde einfach beseitigen lassen wollte. Die willkürliche und widerrechtliche Schändung des alten Baumes muss Konsequenzen haben. Dass die Linde stehen bleibt und die winzige Chance zum Neuaustreiben bekommt, erwarte ich ohnehin. Auch die höchstmögliche Strafe für den arroganten Baumschänder darf nicht ausbleiben.

Ebenfalls schändlich ist allerdings das Verhalten eines sattsam bekannten Leserbriefschreibers, der im Oberländer unglaublich viel Platz für einen absolut unangebrachten Rundumschlag erhalten hat.

Was „Verriss-Huber“ am 11. August im Zürcher Oberländer hinaus posaunt, darf mindestens in einem Punkt nicht unwidersprochen bleiben: Die Qualität der Steiner-Produkte ist untadelig.

Selbstverständlich darf oder soll man den Steiner-Beck boykottieren, wenn man seinen unsympathischen Chef für sein Fehlverhalten bestrafen will. Negativ über die weit herum geschätzte Qualität der Steiner-Produkte muss man sich deswegen aber nicht äussern. Das sollte sogar Max Huber einsehen.

Eine Linde macht noch keinen Nussgipfel, aber ein Wutbürger sorgt mit bösartigen und undifferenzierten Behauptungen auch nicht für ein gutes Klima.


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