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Mehr als respektlos

Was sich der Stadtrat im Zusammenhang mit dem Postulat für Tempo 30 auf dem Schellerareal leistet, ist nach Meinung von Postulant Martin Altwegg respektlos. Das halte ich für eine milde Beurteilung. Man darf nämlich durchaus von einem Skandal sprechen, obwohl natürlich von allem Anfang an mit der Verweigerungshaltung des Stadtrates gerechnet werden musste. Die Argumente aus dem Quartier, die vielfach vorgebracht und gut begründet worden sind, fehlen im stadträtlichen Bericht allesamt. Sie hätten ja die verquere Begründung kräftig ins Wanken gebracht. Jetzt beweist ihr Fehlen einzig das antidemokratische Verhalten unserer Stadträte.

 

AMW Saluz zum Schellerareal

 

Das Geschäft ist bereits für die nächste Ratssitzung traktandiert, aus taktischen Gründen jedoch erst kurz davor ruchbar geworden. Unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier sollten das stadträtliche Spiel nicht mitmachen. Ich hoffe, dass sie sich mit grosser Mehrheit dafür entscheiden, den Vorstoss nicht abzuschreiben und auf der Pendenzenliste zu belassen. Allerdings empfehle ich dem Parlament auch, das Geschäft auf die Sitzung vom 11. März 2019 zu verschieben. Diese Sitzung wird in der Aula der Kantonsschule Zürcher Oberland unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Gewerblichen Berufsschule Wetzikon, der Kantonsschule Zürcher Oberland und der Sekundarschule Wetzikon stattfinden. Dann kann man unserer Jugend an einem praktischen Beispiel das Funktionieren oder Versagen kommunaler Verkehrspolitik illustrieren.

Wenn unsere mitdenkenden Schülerinnen und Schüler bei der Behandlung des Postulates anwesend sind und das wichtige Anliegen (Tempo 30 auf dem Schellerareal) vielleicht sogar symbolisch unterstützen, muss der renitente Stadtrat mindestens sehr, sehr nachdenklich werden. Er kann zwar seine Verweigerungshaltung beibehalten, aber die Kampagne der Vernünftigen nicht stoppen. Sofern im Interesse der guten Sache alles neu orchestriert werden muss, wird das im dümmsten Fall unnötig teuer. Motionsfähig ist das von Martin Altwegg postulierte Vorhaben nämlich nur deshalb nicht, weil der verdienstvolle Parlamentarier eine preiswerte Lösung für die Tempo-30-Regelung wünscht. - Es könnte allerdings durchaus sein, dass der Stadtrat - wie schon so oft - einmal mehr unnötig viel Geld ausgeben möchte…


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