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Freude im Quartier

Saluz WerkhofWas der seinerzeitige Gemeinderat generationenlang verbummelt und der heutige Stadtrat erst nach längerem Zögern veranlasst hat, wird jetzt mit grosser Dringlichkeit ausgeführt. Auf dem Mediker Quartier-Schandplatz, dort wo die Ruinen des alten Gaswerkes viele, viele Jahre vor sich hin modern durften, sind jetzt die Bagger aufgefahren. Sie machen Platz für den neuen Werkhof und ermöglichen die vorherige Dekontaminierung des giftträchtigen Areals. Endlich tut sich etwas. Im Quartier freut man sich und hofft (naiverweise?), dass jetzt auch andere Uralt-Pendenzen angepackt werden.

Die Schliessung der Trottoirlücke beim Bahnübergang, seit Urzeiten von diversen Gemeinde- und Stadtratsmitgliedern immer wieder versprochen, müsste jetzt wirklich entutopisiert werden. Müsste… - Es stellt sich nur die Frage, weshalb die Bauleitung des Kantons davon immer noch nichts weiss, obwohl in Verbindung mit den Arbeiten bei der Mediker Kreuzung optimalste Koordinationsmöglichkeiten bestünden.

Im Quartier freuen wir uns über das, was sich auf dem Gaswerkareal tut. Wir nehmen auch gerne zur Kenntnis, wie rücksichtsvoll die nicht einfachen Abbrucharbeiten ausgeführt werden. Wenn es bis zur Vollendung des neuen Werkhofes in diesem Stil weitergeht, wird die Freude ungetrübt bleiben. Sie tröstet uns Quartierbewohner allerdings nicht darüber hinweg, dass der Stadtrat die Mediker Bedürfnisse weiterhin ignoriert. Vielleicht könnte es die müden Behördemitglieder etwas beflügeln, wenn wir einmal in unseren Archiven graben, damit wir mit Namen und Datum die leeren Versprechungen auflisten können. Ich meine die Versprechungen, mit denen uns seit unendlich langer Zeit die Schliessung der Trottoirlücke in Aussicht gestellt worden ist.

Ich habe der kürzlichen Rede des Stadtpräsidenten entnommen, dass er für Verhältnismässigkeit und Bescheidenheit plädiert. Dem Mann würde ich gerne glauben. Allerdings hätte ich auch gerne ein Bekenntnis zu einem effizienteren und kostenbewussteren Regierungsstil gehört. Aber das wäre vielleicht gar nicht glaubwürdig gewesen. Die lange Geschichte mit dem Gaswerkareal und die jahrzehntealte Trottoirlücke lassen mich nämlich an der behördlichen Vertrauenswürdigkeit zweifeln.


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