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Nicht klug, aber aufschlussreich

SpritzeKürzlich habe ich einem sich für klug haltenden Impfverweigerer erklärt, was beim Testen und Impfen passiert. Dass man beim PCR-Test das Teststäbchen so tief einführe, bis es am Halszäpfchen anstehe, hat bereits Erstaunen ausgelöst. Mit der Beschreibung der Impftechnik ist mir dann sogar ein Schreckschuss geglückt. Ich habe meinem aufmerksamen Zuhörer nämlich erzählt, dass zum Impfen überlange Nadeln verwendet würden. Diese stosse man durch den Arm, bis auf der anderen Seite die Spitze sichtbar werde. Anschliessend müsse man die Spitze abbrechen und den Rest der Nadel langsam zurückziehen, damit die Impfung gelinge. Offenbar habe ich das Ganze sehr glaubwürdig erklärt. Ohne ein Dementi wären meine Ausführungen daher für bare Münze genommen worden.

Es wäre nicht klug, aber äusserst aufschlussreich, wenn ich beim nächsten Mal auf das Richtigstellen meiner Erläuterungen verzichten würde. Ich bekäme meine Geschichten sicher bald wieder zu hören. So etwas macht ja blitzschnell die Runde. Allerdings werde ich mich hüten, Kampfstoff für Impfverweigerer und Covid-Leugner in die Welt zu setzen. Wie leicht sich Dummheiten an den Mann bringen lassen, weiss ich jetzt ja trotzdem.

Tschernobyl, Fukushima, Wuhan

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was Tschernobyl, Fukushima, Wuhan und viele andere Katastrophen gemeinsam haben? In allen Fällen versuchte man zuerst, alles Prof. Dr. Martin Ackermannunter dem Deckel zu halten und die Wissenschaft zum Schweigen zu bringen.

Kaschierer, Verdränger und Leugner sind ein Übel unserer Zeit. Sie breiten sich pandemieartig aus. Das bekommt auch die Pandemie-Taskforce in der Schweiz zu spüren, dabei vermittelt sie uns die glaubwürdigsten Erkenntnisse. Ich bin froh, dass uns Leute von Format durch die Krise begleiten. Prof. Dr. Martin Ackermann ist ein Ratgeber, dem ich vorbehaltlos vertraue. Allerdings frage ich mich, wie lange er sich noch der Kritik undankbarer Schreihälse aussetzen wird. Wenn ich lese und höre, wer alles den Mann mundtot machen und möglichst viel unter den Teppich kehren möchte, wird mir übel.

Selbsternannte Besserwisser und Opportunisten wollen zensurieren, wo es nur geht. Immerhin sind einige von ihnen etwas ehrlicher geworden. Wes Geistes Kind beispielsweise Valentin Vogt ist, zeigt er mit schonungsloser Offenheit. 20'000 bis 30'000 Corona-Neuinfektionen pro Tag hält er für verkraftbar. An seiner Stelle würde ich so skrupellos dumme Gedanken nicht an die Öffentlichkeit dringen lassen. Was Martin Ackermann und die Taskforce zu sagen haben, darf hingegen nie zensuriert werden. Ein grosses öffentliches Dankeschön sollte längst durch das Land schallen.

Ein kakophoner Kanon

Die Medien überschlagen sich mit Berichten über die Opfer der Pandemie. Nein, es geht nicht um die an Covid Erkrankten und Verstorbenen, auch nicht um deren Angehörige und jene, die ihre Existenz verloren haben. Im Fokus stehen Menschen, die sich wegen der angeordneten Schutzmassnahmen ihrer Alltagsgewohnheiten beraubt und deshalb ungerecht behandelt fühlen. Ihre Not sei gross, meinen sie, weit schlimmer als die Angst vor Krankheit und Tod. Wer der dramatischen Rhetorik folgt, wähnt sich in einer andern Welt. Dass Massnahmen zum Schutz von Leben solches Leid auslösen, ist paradox und unbegreiflich. Der Mensch ist wohl nicht das von Vernunft gesteuerte Wesen, für das er sich gerne hält. Zumindest der demokratieverwöhnte Wohlstandsmensch sieht rot, wenn seine Möglichkeiten auch nur vorübergehend und zugunsten eines höheren Ziels beschnitten werden. Einschränkende Anordnungen empfindet er als böswillige Attacken auf die Freiheit. Daran hält er auf Biegen und Brechen fest. Auch wenn sich die Umstände verändern und zu neuen Notwendigkeiten führen.

Die Pandemie deckt menschliche Mängel und Schwächen auf und verlangt von uns allen einen besonderen Effort. Was in der Theorie als unbestritten gilt, stösst allerdings an verschiedenen Fronten auf Widerstand. So wähnen sich die betagten Menschen in den Altersheimen als Hauptleidtragende der aktuellen Situation. Um sie vor Ansteckung zu schützen, würden sie weggesperrt und eingeschlossen. Man isoliere und behandle sie wie Schwerverbrecher. Ihr Leben sei nicht mehr lebenswert, denn man entmündige sie und ignoriere ihre Bedürfnisse. Manche der älteren Menschen bekunden den Wunsch, lieber zu sterben, statt auf den Besuch ihrer Sprösslinge zu verzichten. Sie wollen ihren Lebensabend nicht einsam und abgeschottet, sondern im Beisein ihrer Liebsten verbringen. Während des Wehklagens der Älteren, ertönen auch die wütenden Forderungen Junger und Jugendlicher, die glauben, mehr zu leiden als der Rest der Bevölkerung. Es sei ihnen nicht möglich, ihr Leben zu leben und ihre Zukunft zu planen. Gar von Verzweiflung ist die Rede, da es weder Spass noch Freude gebe. Nur eine Stimme fehlt im kakophonen Kanon – jene der Einsicht.

 

Kako

 

 


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