SALUZER Der BLOG
Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

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- Peter-Jürg Saluz
Ein besonderer Austausch
Meine Frau und ich pflegen seit einigen Jahren Kontakt mit einer Frau, die wir für ihre sportlichen und beruflichen Leistungen sowie für ihren grossen Einsatz als Mutter dreier Kinder sehr bewundern. Der Kontakt entstand durch unsere Sonderseite mit den Spruchkarten. Daraus entwickelte sich im Lauf der Zeit eine Art Pingpong-Spiel: Statt Ball und Schlägern nutzen wir WhatsApp und E-Mails. Auf diese Weise ist ein reger und persönlicher Gedankenaustausch entstanden, den wir alle sehr schätzen.
Gemeinsame Themen, veränderte Sichtweisen
Es sind meist dieselben Themen, die uns beschäftigen. Allerdings hat sich im Laufe der Zeit einiges verändert. Anfänglich war ich mit unserer Bekannten in den meisten Fragen gleicher Ansicht. Das ist heute nicht mehr durchgehend der Fall. Mit gewichtigen Ausnahmen schätzen wir längst nicht immer dieselben Politikerinnen und Politiker. In Fällen totaler Ablehnung oder grösster Wertschätzung sind wir uns jedoch nach wie vor einig.
Politische Differenzen ohne Zerwürfnis
Die gewachsenen Differenzen in der Beurteilung politischer Fragen trüben das Einvernehmen mit unserer Bekannten keineswegs. Unsere Wertmassstäbe sind nämlich weiterhin deckungsgleich.
Das möchte ich anhand eines aktuellen Beispiels erläutern. Es geht um eine Abstimmungsvorlage, über die das Schweizer Stimmvolk am 8. März 2026 entscheiden wird: die Einführung der Individualbesteuerung, bei der Ehepaare künftig einzeln und nicht mehr gemeinsam steuerpflichtig wären.
Wie unsere Bekannte bei dieser Vorlage abstimmen wird, weiss ich noch nicht. Es ist gut möglich, dass sich ihre Meinung von der unseren unterscheidet. In einem Punkt werden wir jedoch übereinstimmen: Was für uns persönlich den grössten Vorteil bringt, unterstützen wir nicht automatisch. Den Beweis für diese Haltung haben wir zuletzt bei der Abstimmung über die zusätzliche dreizehnte AHV-Rente erbracht. Meine Frau und ich haben überzeugt dagegen gestimmt – gegen ein für uns unnötiges Geschenk. Lieber hätten wir auf dieses zusätzliche Geld verzichtet, wenn dafür die tiefsten Renten erhöht worden wären.
Auch bei der Abstimmung über die Individualbesteuerung wissen wir, dass wir von einer entsprechenden Neuregelung finanziell profitieren würden. Trotzdem werden wir dagegen stimmen, weil wir das gesamte Argumentarium kennen und die Vorlage als unsinnig erachten. Da meine Frau und ich konsequent für die Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie von Unverheirateten und Verheirateten sind, würden wir einer wirklich durchdachten Vorlage mit gleicher Zielsetzung aber durchaus zustimmen.
Prinzipien statt persönlicher Vorteile
Es ist gut möglich, dass unsere Bekannte gegenteilig abstimmt. Dann werde ich sie einmal mehr nicht verstehen, aber dennoch achten. Ich weiss ja, dass sie ihren Entscheidungen - wie meine Frau und ich - immer das Gesamtwohl und nicht den persönlichen Nutzen zugrunde legt. Man kann also auch mit einer gegenteiligen Meinung glaubwürdig sein.
Und da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, bleibt bis zur Abstimmung immer noch die Möglichkeit, dass unsere Bekannte doch noch überzeugt werden kann.
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- Peter-Jürg Saluz
Heute teste ich die KI auf eine besondere Art. Sie soll mir Fragen stellen, um am Schluss eine Person zu erraten. Ich selbst bin nur Auskunftgeber (Pis).
KI:
Können Sie mir etwas über das Alter der Person sagen?
Pis:
Kalendermässig etwa 80 Jahre alt, wirkt mental deutlich älter und oft altersbedingt verwirrt.
KI:
Wie würden Sie ihre Religiosität oder Weltanschauung beschreiben?
Pis:
Sie gibt sich extrem evangelikal. Das prägt, wie sie auf andere wirkt.
KI:
Was können Sie mir über ihren Charakter sagen?
Pis:
Rücksichtslos und dominant. Sie ignoriert Ratschläge und Argumente.
KI:
Wie schätzen Sie ihre Intelligenz ein?
Pis:
Sie betrachtet sich selbst als spitzenmässig intelligent. Ihre Selbstüberschätzung gehört zu ihrem Auftreten.
KI:
Und ihr Auftreten in der Öffentlichkeit?
Pis:
Exzessiv, theatralisch und manipulativ. Oft unglaubwürdig und abschreckend.
KI:
Wie verhält sie sich in Krisen oder Konflikten?
Pis:
Aggressiv und opportunistisch. Strategische Entscheidungen sind oft katastrophal, viele Aktionen wirken impulsiv und kurzfristig.
KI:
Wie geht sie mit Medien und Öffentlichkeit um?
Pis:
Ebenfalls theatralisch und manipulierend. Alles ist auf Wirkung bedacht.
KI:
Und wie reagiert sie auf Kritik oder Widerspruch?
Pis:
Mit Gewalt – Durchsetzung und Einschüchterung setzt sie konsequent ein.
KI:
Welche Rolle nimmt sie in der Gesellschaft ein?
Pis:
Sie sieht sich selbst als Imperator; Kritiker nennen die Person Despot. Macht und Kontrolle sind ihr zentrales Selbstverständnis.
KI:
Wie lebt sie in der Gegenwart?
Pis:
Sehr exzessiv. Alles ist auf das Hier und jetzt ausgerichtet.
KI:
Wie würden Sie ihren Lebensstil beschreiben?
Pis:
Egozentrisch und öffentlichkeitswirksam. Jede Handlung soll Aufmerksamkeit erzeugen oder einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern.
KI:
Wie ist das Verhältnis zu ihrem Team oder Verbündeten?
Pis:
Das Team ist instrumentalisiert und hörig. Wer nicht pariert, wird entfernt.
KI:
Wie geht sie mit Macht um?
Pis:
Macht wird rücksichtslos ausgeübt. Kompromisse gibt es nicht.
KI:
Wie gestaltet sich ihr Stil in Kommunikation oder Reden?
Pis:
Theatralisch, einschüchternd, oft wirr. Viel Show, wenig klare Linie.
KI:
Und was sind ihre übergeordneten Ziele oder Visionen?
Pis:
Sie sieht sich als "Sonnenkönig der Neuzeit" – Macht, Inszenierung, absolute Dominanz.
KI:
Gilt die Person als ehrlich?
Pis:
Nicht wirklich. Alles, was sie sagt, ist auf Wirkung und Kontrolle ausgerichtet.
KI:
Und zuletzt: Welche Nationalität hat die Person?
Pis:
Sie stammt aus den USA.
Nach dieser Analyse konnte die KI die Person erfolgreich identifizieren. Den Namen findet man hier nicht, damit die Leserinnen und Leser das Rätsel selbst lösen können.
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- Peter-Jürg Saluz
An Themen mangelt es in dieser traurigen, hektischen Zeit nicht. Manchmal bin ich jedoch einfach etwas faul und wenig schreibfreudig. Dann entstehen keine Texte für unsere Sonderseite und auch keine neuen Blogbeiträge.
Da ich weiss, dass hier doch immer etwas Neues erwartet wird, greife ich einmal mehr auf KI zurück. Als Ghostwriterin soll sie jedoch nicht für mich tätig sein. Sie darf mir im Normalfall nur als Korrektorin helfen, aber nur dann, wenn ich den Text nach der Korrekturlesung noch einmal selbst überprüfe.
Wer nicht texten will und das Formulieren nicht der künstlichen Intelligenz überlassen möchte, kann seine Ansichten trotzdem ohne grossen Aufwand kundtun. Das ist ganz einfach: Man muss nur einen Prompt kreieren und damit ein Bild generieren. ChatGPT hilft!
Die nachfolgenden Bilder zeigen Ihnen, was ich meine. Übrigens haben wir uns schon als Kinder bei Mickey Mouse, Tom und Jerry etc. bildlich informiert, bevor wir lesen konnten.

