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SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Futter für Verschwörungstheoretiker

GatesWeil ich mich über Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner und andere dumme Zeitgenossen masslos ärgere, würde ich diesen Leuten gerne einen Streich spielen und sie damit symbolisch demaskieren. Masken tragen sie ja ohnehin nicht gerne.

Eine Idee habe ich bereits. Ich verdanke sie einer Fernsehansagerin, die sich kürzlich vom heimischen Publikum mit dem Satz „Wir sehen uns morgen wieder!“ verabschiedet hat. Dank diesem Schlusswort ist nämlich der Beweis erbracht, dass Fernsehleute direkt in unsere Wohnräume sehen können. Dahinter steckt sicher wieder einmal Bill Gates oder am Ende sogar ein Geheimdienst. Die Verschwörungstheoretiker müssten sich also überlegen, ob sie sicherheitshalber nicht ab sofort auf jegliches Fernsehen verzichten sollten.

Ich werde diesen Einfall nicht weiter verbreiten. Die Einfältigen haben schon so genug Futter. Allerdings schliesse ich es trotzdem nicht aus, dass nächstens die Mär vom transgenetischen Eindringen der Fernsehmoderatoren in Wohnungen verbreitet wird. Die das behauptenden Spinner könnten sich ja bei Donald Trump ein Rezept für das pandemieartige Verbreiten von Lügen beschaffen. An genügend Dummen, die Agitatoren auf den Leim gehen, wird es sicher nicht fehlen, und wenn die ganze Aktion in die Hosen geht, ist ohnehin Bill Gates der Schuldige…

Selina antwortet nicht mehr

Saluz Bedenkenswert

 

Obwohl ich mit sehr vielen Leuten intensive Kontakte pflege, hat mir der Jahreswechsel gezeigt, dass das in viel zu geringem Umfang geschieht. Zwei meiner Neujahrskarten sind unbeantwortet geblieben, weil ich sie unwissend an bereits verstorbene Menschen adressiert habe. Da den beiden Todesfällen längere Erkrankungen vorausgegangen sind, schäme ich mich, weil ich das nicht mitbekommen habe.

Es genügt wirklich nicht, wenn man nur an Geburtstagen oder zum Jahreswechsel Post verschickt. Umständehalber sind meine Kapazitäten jedoch trotzdem beschränkt und für meinen noch immer sehr grossen Bekanntenkreis viel zu gering.

Ich offenbare mein Ungenügen an dieser Stelle mit gutem Grund. Vielleicht gehören ja auch Sie zu den Menschen, die nur zu speziellen Anlässen schreiben oder telefonieren. Dann sollten Sie, wie ich das auch tun muss, Ihr Verhalten überdenken. Sonst kommen Sie immer wieder einmal zu spät. Dass Sie das nie erleben müssen, wünsche ich Ihnen von Herzen. Das Umgekehrte wünsche ich Ihnen ebenfalls. Sie sollen sich nie allein fühlen, weil viele liebe Menschen mit Ihnen in Kontakt bleiben. Der Slogan

GEMEINSAM STATT EINSAM

 soll uns durch das noch junge Jahr 2021 und in aller Zukunft begleiten.

Eine kleine Philosophie des Glaubens

TransformationDie Frage, ob ich an etwas glaube, konnte ich immer beantworten. Hätte ich mich aber auf einen einzigen Begriff beschränken müssen, wäre ich früher überfordert gewesen. Natürlich glaubte ich stets und zu allen Zeiten an vieles. An konkrete, rein praktische, zweckdienliche und angenehme Dinge, aber auch an abstrakte Werte, an die Kraft der Gefühle, die Liebe, die Toleranz, an die Solidarität, die Intelligenz, die Schönheit, die Kreativität und mehr. Doch hier beginnt das Problem. Wie soll ich meinen so umfassenden Glauben benennen? Das Gute? Das Gute im Menschen? Klingt abgedroschen. Stimmen würde es auch nicht, denn zu oft haben Menschen nichts von dem Guten vorzuweisen, an das ich gerne glauben möchte. Wie packe ich also diese Vielfalt an Glaubenswertem, aber vielleicht nicht Existierenden in ein Wort? Kann etwas, das es womöglich gar nicht gibt, Inhalt eines Glaubens sein? Spräche man da nicht besser von einem Wunsch? Spiegelt Glauben nicht ohnehin eine Form des Wünschens wider? An den Frieden glaubt, wer ihn herbei wünscht, nicht wer den Krieg übersieht. Mit der Aussage „Ich glaube an dich!“ spendet man einem lieben Menschen Kraft und Mut. Man hofft, der altgediente Spruch entfalte Wirkung. Oder ist Glauben schlicht eine andere Bezeichnung für Verdrängung? Glaubt man, um böse Gedanken zu vertreiben? Ist schliesslich alles nur eine Frage der Definition? Ist Glauben Wünschen und Hoffen? Beginnt Glauben da, wo Wissen aufhört? Oder macht zuviel Wissen Glauben unmöglich, weil es vorwegnimmt, was den Glauben so magisch macht?


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