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SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

SALUZER Der BLOG Final

 

Selbst wenn mir der Sand bis zum Hals reicht…

Während sich die epidemische Lage um Covid zu entspannen scheint, spitzt sich eine weitere Bedrohung von weltweitem Ausmass zu. Der russische Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze lässt vermuten, dass ein militärischer Angriff und somit ein Krieg mit unabschätzbaren Folgen kurz bevorsteht. Man hat das Gefühl, Putin könne es nicht erwarten, mit seiner Armee endlich den Ernstfall gegen Europa zu erproben. Das macht Angst, und die Aussicht auf die seit Beginn der Pandemie ersehnte Normalität rückt wieder in weite Ferne.

Kein Wunder also, nimmt die Zahl News-Deprivierter zu! Viele Menschen mögen keine Zeitung mehr lesen, Nachrichten hören oder sich mittels anderer offizieller Kanäle über das aktuelle Geschehen in der Welt informieren. Sie fühlen sich ob der steten Negativ-Nachrichten überfordert und orientieren sich deshalb lieber dort, wo sie eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Realität vorfinden.

Auch ich möchte morgens, wenn ich die Zeitung aufschlage, diese manchmal gleich wieder zur Seite legen. Die fetten Headlines, die mich anspringen, sind fast nie erbaulich und für einen sanften Einstieg in den Tag wenig geeignet. Nur dank meiner Beharrlichkeit stosse ich meistens doch noch auf eine Meldung, die einen erträglichen Tagesbeginn möglich macht. Und da ich ein positiv denkendes und weitgehend positiv empfindendes Wesen bin, motiviert mich meine Neugierde jeweils zum Weiterlesen. So bewältige ich auch Artikel, die mich beunruhigen, ärgern oder gar in Rage versetzen. Es ist für mich keine Option, vor Unliebsamem die Augen zu schliessen. Gut informiert zu sein, erachte ich als Privileg. Auch wenn mir nicht gefällt, was ich erfahre, lohnt es sich, Bescheid zu wissen. Nur so nehme ich auch die positiven Ereignisse und Entwicklungen wahr. Dass es sie trotz allem gibt, darf nicht übersehen werden. Dank ihnen werde ich den Kopf nie in den Sand stecken. Selbst dann nicht, wenn mir der Sand bis zum Hals reicht…

Zeitunglesen

Die Kapitulation

Nun hat der Bundesrat also kapituliert. Er ruft das Ende der Krise aus, meint aber gleichzeitig, dass die Pandemie nicht zu Ende und immer noch Vorsicht geboten sei. Damit kommt er allen ein wenig entgegen und gibt allen ein wenig recht. In erster Linie aber besänftigt er die Ungeduldigen und Freiheitssüchtigen. Jene, die „ihr Leben zurück verlangen“ und sich nicht von der Krankheit, sondern von vermeintlich übertriebenen Schutzbestimmungen bedroht fühlen. Sie haben das bundesrätliche Signal freudig aufgenommen, jetzt gibt es kein Halten mehr. Vielen Menschen graut es jedoch. Sie leiden still und haben Angst, denn die Entwarnung kommt zu früh. Nicht nur für sie, sondern für uns alle. Das weiss auch der Bundesrat.

 Blog 03 02 2022

Die Zeit, die heilt, reisst neue Wunden

Frieden lässt sich nicht mit schönen Worten herbeireden. Doch genau das versucht man und das Resultat fällt ernüchternd aus. Frieden und Normalität bleiben nämlich Wunschdenken, solange die Ängste der einen dem Freiheitsbedürfnis der andern im Weg stehen. Oder solange das Freiheitsbedürfnis der einen die Ängste der andern in den Wind schlägt. Erst wenn wir uns nicht mehr gegenseitig blockieren, ist ein friedliches Miteinander wieder möglich. Doch dafür braucht es Geduld. Sonst reisst die Zeit, die sonst heilt, neue Wunden…


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