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Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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So entstehen Fake News

In der Zeitung, die gemäss WEMF-Beglaubigung 472'000 Lesende erreicht, findet man heute diese Headline, die England betrifft:

„Hälfte der Corona-Infizierten wurde geimpft.“

Ehemalige Bekannte von mir, konsequent-unsolidarische Impf- und Testverweigerer, sind ebenfalls auf diese Schlagzeile gestossen. Sie interpretieren sie in ihrer einfältigen Logik in dem Sinn, dass die Hälfte aller Corona-Infizierten in England trotz Impfung erkrankt ist. Den Rest des Artikels werden sie natürlich nicht lesen. Sie wollen schliesslich nicht erfahren, was Sache ist. Viele (ca. 50 %) der ungeimpft Erkrankten haben sich mittlerweile nämlich doch noch impfen lassen.

Den hier Kritisierten hilft keine alternative Medizin, denn gegen Dummheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen. Vielleicht verstehen die Unsolidarischen trotzdem, warum sie für mich ehemalige Bekannte sind…

Die Pandemie ist nicht überstanden

Die Angst der Regierungen vor einem Volksaufstand muss riesig sein. Anders sind die vielerorts angeordneten Aufhebungen von Pandemieschutzmassnahmen nicht erklärbar. Die Menschen mögen nicht mehr. Sie sehnen sich nach Normalität, also verschafft man sie ihnen, zumindest dem Anschein nach. Verfrühtes Normalitätsgefühl ist indessen trügerisch und kann schnell ins Gegenteil umschlagen. Oder ist es reine Resignation? Ist den Verantwortlichen der Politik bewusst geworden, dass ihnen ohnehin die Mittel und Möglichkeiten fehlen, um das Virus auf seinem Eroberungsfeldzug zu stoppen? Zumal ein Teil der Bevölkerung nicht gewillt ist, sich länger einzuschränken und zu kooperieren. Wir wissen nicht genau, was Politikerinnen und Politiker am meisten kümmert und was in ihren Köpfen vorgeht. Ihre Kommunikation ist oft wenig aufschlussreich und darauf angelegt, die Menschen zu beruhigen und deren Goodwill zu erhalten. Aufmunternde Worte zur falschen Zeit schaffen jedoch kein Vertrauen, sondern Verunsicherung. Wenn sich zwischendurch auch Vertreter und Vertreterinnen aus der Fachwelt zu Wort melden, wird schnell klar, dass Verunsicherung durchaus angebracht ist. Denn die Situation bleibt beunruhigend. Die Pandemie ist nicht überstanden, sie hat nur ihre Strategie geändert und sich den Gegebenheiten angepasst. Das wird sich rächen.

Eine Chance für die FdP

Jetzt wird spekuliert, wer die Nachfolge von Petra Gössi antritt. In meinen Augen gehört ein Name sicher auf die Liste: Andri Silberschmidt. Er kann die FdP wieder auf die Erfolgsstrasse zurückbringen, weil er Junge und Alte gleichermassen überzeugt. Für Andri Silberschmidt sind Humanität, Ökologie und Ökonomie das Dreigestirn einer guten Politik. Der Mann verdient und geniesst Vertrauen. Zudem weiss der junge Nationalrat aus eigener Erfahrung, was für Qualifikationen ein Parteipräsident braucht. Er ist nämlich von 2016 bis 2019 sehr erfolgreich Präsident der Jungfreisinnigen der Schweiz gewesen.

Dass Andri Silberschmidt ein hervorragender Parteipräsident wäre, steht ausser Frage, und seine Brückenbauerfähigkeiten, mit denen er die Generationen verbindet, wären in diesen Zeiten ganz besonders wertvoll. Angeblich will der dynamische Jungpolitiker das Amt jedoch nicht übernehmen. Die Hoffnung sollte die FdP deswegen aber noch nicht aufgeben. Das Wohl seiner ins Trudeln geratenen Partei ist Andri Silberschmidt nämlich wichtig. Vielleicht ist also das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Andri Silberschmidt


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