SALUZER Der BLOG
Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

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- Peter-Jürg Saluz
Es ist nicht so, dass ich meine Blogbeiträge neuerdings von der Verwaltung schreiben lasse. Doch ausnahmsweise fühle ich mich aufgrund eines Knalleffekts dazu veranlasst.
Keine Sorge: Ich bin nicht auf den Kopf gefallen und daher nach wie vor gegen jede unnötige Knallerei und gegen jegliches unsinnige Feuerwerk. Begründen muss ich diese Haltung nicht mehr, denn zu diesem leidigen Thema ist längst alles gesagt worden. Dennoch habe ich soeben ein Schlusswort gelesen, das kaum treffender sein könnte. Wenn ich daraus auszugsweise zitiere, wird auch die etwas kryptische Einleitung dieses Beitrags verständlich.
Die frohe Botschaft, die ich mir zugunsten von Mensch, Tier und Umwelt schon lange gewünscht habe, lautet wie folgt:
«In sechs Zürcher Oberländer Gemeinden besteht bereits ein Verbot für lärmverursachendes Feuerwerk oder es tritt per 1. August 2026 in Kraft. Mit der Anpassung ihrer Polizeiverordnungen setzen Dürnten, Gossau, Hinwil, Rüti, Wald und Wetzikon ein gemeinsames Zeichen für mehr Rücksichtnahme gegenüber Bevölkerung, Tieren und Umwelt. Ziel ist es, die Lärmbelastung zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Die neuen Regelungen gelten einheitlich in allen beteiligten Gemeinden und schaffen klare Verhältnisse in der Region.
Per 1. August 2026 beziehungsweise bereits heute ist das Abbrennen von lärmverursachendem Feuerwerk in mehreren Zürcher Oberländer Gemeinden verboten. Dürnten, Gossau, Hinwil, Rüti, Wald und Wetzikon setzen damit ein gemeinsames Zeichen für mehr Rücksichtnahme, Sicherheit und Lebensqualität. Für besondere Anlässe können Ausnahmebewilligungen erteilt werden.
Das Verbot betrifft insbesondere laute Feuerwerkskörper wie Knallkörper, Raketen mit Knalleffekt oder ähnliche pyrotechnische Gegenstände. Ziel der Regelung ist es, die Lärmbelastung für die Bevölkerung zu reduzieren sowie Tiere – insbesondere Haus- und Wildtiere – vor Stress zu schützen. Gleichzeitig soll das Risiko von Bränden und Unfällen verringert werden.
Die beteiligten Gemeinden haben sich bewusst für ein koordiniertes Vorgehen entschieden, um einheitliche Rahmenbedingungen in der Region zu schaffen. Damit wird auch verhindert, dass sich Aktivitäten in einzelne Gemeinden verlagern.
Leises oder lichtarmes Feuerwerk kann – je nach lokalen Bestimmungen – weiterhin erlaubt sein. Die Bevölkerung wird gebeten, sich über die jeweils geltenden Regelungen in ihrer Gemeinde zu informieren.
Die Behörden appellieren an die Eigenverantwortung und das Verständnis der Bevölkerung. Mit dem Verzicht auf lautes Feuerwerk leisten alle einen wichtigen Beitrag zu mehr Ruhe, Sicherheit sowie zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt.»
Jetzt ist wirklich alles gesagt. Und Sie verstehen nun vermutlich auch, weshalb ich hocherfreut von einem Knalleffekt spreche.
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- Peter-Jürg Saluz
Vermutlich wissen Sie, was ein Perpetuum mobile ist. Ein Teufelskreis kann fast dasselbe sein. Man könnte ihn allerdings auch mit einem Labyrinth vergleichen. In beiden Fällen
gerät man in eine Falle und wird hilflos.
Teufelskreise sind allgegenwärtig. Sie halten das Negative ständig in Bewegung und entfalten leider oft sogar einen Dominoeffekt.
Überlegen Sie einmal, wann und wie Sie etwas Ähnliches bereits erlebt haben. Falls Ihnen solche Erfahrungen erspart geblieben sind, dürfen Sie sich glücklich schätzen. Der Mann, von dem hier die Rede ist, hat dafür allerdings keinen Grund.
Die Teufelskreise, denen er entkommen ist, bleiben als schmerzliche Erinnerungen stets präsent. Noch belastender sind jedoch jene, in denen er sich gegenwärtig bewegt. Und davon gibt es nicht wenige.
Wer einem Teufelskreis entkommen will, braucht Zuversicht und einen starken Willen. Häufig ist auch der Rat einer vertrauenswürdigen Person notwendig. Gerade das kann jedoch unter Umständen zu einer Erweiterung des Teufelskreises führen. Er kennt diese Situation bestens, weil er sich manchmal niemandem anvertrauen will oder kann. Deshalb wäre guter Rat zwar wertvoll, bleibt für ihn jedoch oft unerreichbar.
Für sich selbst hat er inzwischen eine Lösung gefunden. Er erstellt eine Art «Teufelskreis-Organigramm», das nur für ihn bestimmt ist, und fasst seine Gedanken anschliessend in Worte. Danach fühlt er sich wie jemand, der vor einem neuen, noch nicht ausgefüllten Kreuzworträtsel sitzt. Er versucht, die leeren Felder mit Inhalten zu füllen, und entwickelt aus den gewonnenen Erkenntnissen eine «Anti-Teufelskreis-Strategie».
Vielleicht glauben Sie ihm nicht, doch nach solchen Phasen der Selbstreflexion findet er fast immer einen Ausweg aus dem Teufelskreis. Leider gelingt ihm das gerade jetzt (noch) nicht...
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- Peter-Jürg Saluz
Um Gaslampen geht es beim nachfolgenden Text nicht. Ich habe ihn übrigens nicht selbst geschrieben, sondern von ChatGPT nach meinen Vorgaben verfassen lassen.
Medical Gaslighting bezeichnet Situationen im Gesundheitswesen, in denen Beschwerden, Symptome oder Erfahrungen von Patientinnen und Patienten nicht ausreichend ernst genommen, heruntergespielt oder vorschnell anderen Ursachen zugeschrieben werden. Der Begriff leitet sich vom «Gaslighting» ab, bei dem Menschen dazu gebracht werden, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Im medizinischen Alltag geschieht dies häufig unbeabsichtigt, kann jedoch die Diagnose, Behandlung und das Vertrauen in die Gesundheitsversorgung beeinträchtigen.
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Die Ursachen sind vielfältig. Dazu gehören Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung, unbewusste Vorurteile, fehlende Kenntnisse über seltene Erkrankungen sowie eine starke Orientierung an messbaren Befunden. Besonders betroffen sind Menschen mit chronischen Schmerzen, Autoimmunerkrankungen, psychischen Belastungen oder Beschwerden, die sich nur schwer objektiv nachweisen lassen.
Medical Gaslighting kann sich beispielsweise in Aussagen wie «Das ist nur Stress», «Sie steigern sich da hinein» oder «Alle Untersuchungen sind unauffällig» zeigen. Auch wenn solche Aussagen auf einer medizinischen Einschätzung beruhen, können sie bei Betroffenen das Gefühl auslösen, nicht gehört oder nicht ernst genommen zu werden.
Die Folgen können erheblich sein. Betroffene verlieren teilweise das Vertrauen in ihre eigene Wahrnehmung, suchen seltener medizinische Hilfe oder erhalten wichtige Diagnosen erst verspätet. Dies kann die Lebensqualität beeinträchtigen und in einigen Fällen zu vermeidbaren gesundheitlichen Komplikationen führen.
Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass insbesondere Frauen, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen, Angehörige ethnischer Minderheiten sowie Personen mit psychischen Vorerkrankungen häufiger von solchen Erfahrungen berichten. Gesellschaftliche Vorurteile und strukturelle Faktoren können dabei eine Rolle spielen.
Medical Gaslighting betrifft nicht nur einzelne Patientinnen und Patienten, sondern auch das Gesundheitssystem insgesamt. Fehlendes Vertrauen kann die Zusammenarbeit zwischen Behandelnden und Betroffenen erschweren, die Therapietreue verringern und zusätzliche Kosten verursachen.
Als wichtige Gegenmassnahmen gelten eine patientenzentrierte Kommunikation, aktives Zuhören, die Anerkennung von Unsicherheiten sowie eine gemeinsame Entscheidungsfindung. Beschwerden sollten auch dann ernst genommen werden, wenn ihre Ursache noch nicht eindeutig geklärt ist. Fortbildungen zu Kommunikation und unbewussten Vorurteilen können zusätzlich dazu beitragen, Medical Gaslighting zu vermeiden.
Ebenso ist es wichtig, dass bei der Anamnese geschlechtsspezifische Unterschiede berücksichtigt werden. Ärztinnen und Ärzte sollten Frauen und Männern teilweise unterschiedliche Fragen stellen, da sich Symptome, Risikofaktoren und Krankheitsverläufe je nach Geschlecht unterscheiden können. Die daraus gewonnenen Antworten ermöglichen eine gezieltere, geschlechtsspezifische Behandlung und tragen dazu bei, Fehldiagnosen sowie Verzögerungen bei der Diagnosestellung zu verhindern.
