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SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Eine kleine Philosophie des Glaubens

TransformationDie Frage, ob ich an etwas glaube, konnte ich immer beantworten. Hätte ich mich aber auf einen einzigen Begriff beschränken müssen, wäre ich früher überfordert gewesen. Natürlich glaubte ich stets und zu allen Zeiten an vieles. An konkrete, rein praktische, zweckdienliche und angenehme Dinge, aber auch an abstrakte Werte, an die Kraft der Gefühle, die Liebe, die Toleranz, an die Solidarität, die Intelligenz, die Schönheit, die Kreativität und mehr. Doch hier beginnt das Problem. Wie soll ich meinen so umfassenden Glauben benennen? Das Gute? Das Gute im Menschen? Klingt abgedroschen. Stimmen würde es auch nicht, denn zu oft haben Menschen nichts von dem Guten vorzuweisen, an das ich gerne glauben möchte. Wie packe ich also diese Vielfalt an Glaubenswertem, aber vielleicht nicht Existierenden in ein Wort? Kann etwas, das es womöglich gar nicht gibt, Inhalt eines Glaubens sein? Spräche man da nicht besser von einem Wunsch? Spiegelt Glauben nicht ohnehin eine Form des Wünschens wider? An den Frieden glaubt, wer ihn herbei wünscht, nicht wer den Krieg übersieht. Mit der Aussage „Ich glaube an dich!“ spendet man einem lieben Menschen Kraft und Mut. Man hofft, der altgediente Spruch entfalte Wirkung. Oder ist Glauben schlicht eine andere Bezeichnung für Verdrängung? Glaubt man, um böse Gedanken zu vertreiben? Ist schliesslich alles nur eine Frage der Definition? Ist Glauben Wünschen und Hoffen? Beginnt Glauben da, wo Wissen aufhört? Oder macht zuviel Wissen Glauben unmöglich, weil es vorwegnimmt, was den Glauben so magisch macht?

Veränderung zulassen

Die Pandemie ermöglicht vieles, was unter normalen Umständen nicht möglich ist und sie macht deutlich, was ohne sie unbemerkt bliebe. Sie zeigt auf, was funktioniert und was nicht. Sie bringt die guten und schlechten Eigenschaften von Menschen an den Tag, macht sie sichtbar und aktiviert sie. Während sich hier positives Potenzial entfaltet, legen dort destruktive Kräfte zu. Damit müssen wir leben. Die Pandemie wirkt vielfältig und verstärkend in alle Richtungen. Sie fördert Bewusstsein und Wahrnehmung. Wir entscheiden, wo wir selber stehen, wie und wohin wir uns bewegen, ob wir tun, was wir schon immer wollten, oder ob wir verzichten, wo es längst fällig gewesen wäre. Eine Gelegenheit, über die eigenen Bücher zu gehen und Veränderung zuzulassen.

Die Kraft des positiven Denkens

Die Kraft des positiven Denkens ist schon vielfach beschrieben worden. Ich habe mich daher umgeschaut, wo man diese Himmelsgabe findet. In den Leserbriefen und Kommentarspalten meiner Zeitungen bin ich nur selten auf sie gestossen. Das Negative scheint zu dominieren. Das betrübt mich, denn wir sollten unser Augenmerk gerade in diesen Zeiten auf das Positive richten, und Erfreuliches gibt es durchaus.

Die Pandemie hilft uns, die Spreu vom Weizen zu scheiden. Ich stelle dabei fest, dass Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein insgesamt doch dominieren und die uneinsichtigen, unsolidarischen Egoisten zu einer bedeutungslosen Minderheit werden lassen. In aller Regel ist ein guter Charakter auch ein Zeichen von Intelligenz. Gemeinheit und Boshaftigkeit setzen diese nicht unbedingt voraus. Wer blindwütig und böse auf alles drauflos drischt, kommt auch mit wenig Hirnmasse aus.

Ich möchte jetzt aber eben nicht im Negativen verharren und meinen Blick auf das Erfreuliche richten. Machen Sie es auch so. Sie werden staunen, wie oft Sie fündig werden und wie oft Sie ganz unerwartet Dankbarkeit empfinden.

Dankbarkeit ist übrigens auch etwas Positives. Man kann sogar von Seelennahrung sprechen. Ich wünsche Ihnen daher, dass Sie den Weihnachtstagen und dem neuen Jahr „gut genährt“ entgegen sehen. Hegen Sie die Werte Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein, dann werden Sie mit dem schönsten Geschenk belohnt. Es nennt sich Zuversicht, und wenn sich die Zuversicht nicht sofort einstellt, lesen Sie einfach das unten stehende Gedicht. Ich habe es vor einigen Jahren geschrieben, um einer lieben Person über ein seelisches Tief hinweg zu helfen. Jetzt widme ich es allen, die meine Gedanken nachvollziehen und umsetzen.

 

Wellen des Lebens

 


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