saluz.com

 

 

 
 
Wo immer wir sind, was immer wir tun, hier informieren wir Sie:
saluz.com

SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

SALUZER Der BLOG Final

 

Wenn der Glaube stirbt, beginnt das Denken

Glauben geht oft einher mit Hoffnung, und das ist gut so. Denn Hoffnung lässt zu, was dem Glauben fehlt. Das Denken. Wenn der Glaube stirbt, ist Denken, und somit Hoffnung, immer noch möglich. Es ist die logische Konsequenz. Auch das ist gut so, denn etwas braucht der Mensch, woran er sich festhalten kann. Denken ist nachhaltig. Glaube allein macht anfällig, angreifbar und verletzlich. Das ist gefährlich. Es ist nie zu spät, um mit Denken anzufangen. Einem Ende folgt stets ein Anfang. Der Kreis, der sich schliesst, hält den Denkenden nicht gefangen, nur in Bewegung. Auch das ist gut!

Für ein parteiunabhängiges Bundesgericht

Bundesrichterinnen und Bundesrichter müssen unabhängig sein. Es geht daher nicht an, dass parteipolitisch entschieden wird, wer im höchsten richterlichen Gremium Einsitz nimmt. Trotzdem ist das gängige Praxis. Wenn das Parteibuch und nicht die charakterliche und fachliche Eignung entscheidet, geraten die richterliche Unabhängigkeit und die Qualität der Urteile in Gefahr. Beispiele, auch aus jüngster Zeit, könnte man hier viele aufzählen. Das ist aber gar nicht nötig, wenn Sie den Spuren dieses Signets folgen:

Justiz Initiative

Auf der entsprechenden Homepage, die für die sinnvolle Initiative wirbt, findet man unter anderem folgende, für sich sprechende Ausführungen:

 

Bundesrichterinnen und Bundesrichter sollen Entscheide frei von Interessenkonflikten und politischen Einflüssen fällen können. Das ist heute nicht möglich.

Um von der Bundesversammlung als Bundesrichterin oder Bundesrichter gewählt zu werden, muss eine Person heute de facto einer politischen Partei angehören und über gute Beziehungen zu Entscheidungsträgern verfügen.

Dieses Beziehungsgeflecht besteht auch nach der Wahl in das Bundesgericht und kann die Entscheide der Richterinnen und Richter beeinflussen. Zudem kann mit der Drohung der Abwahl, Druck auf Richterinnen und Richter ausgeübt werden.

Deshalb sollen Juristinnen und Juristen alleine aufgrund ihrer Fähigkeiten - auch ohne Beziehungsnetz in die Politik und Verwaltung hinein - Bundesrichterin und Bundesrichter werden können. Und als solche sollten sie auch bei unbequemen Entscheiden keine Nachteile zu befürchten haben und nicht abgewählt werden können.

Diese Ziele werden mit der eidgenössischen Volksinitiative «Bestimmung der Bundesrichterinnen und Bundesrichter im Losverfahren» erreicht.

Richterkandidatinnen und -kandidaten dürfen einzig aufgrund ihrer fachlichen und persönlichen Qualifikation am Losverfahren teilnehmen. Das Losverfahren garantiert eine faire Besetzung des Bundesgerichts, ohne Rücksicht auf allfällige Parteibücher. Die im Losverfahren bestimmten Bundesrichterinnen und Bundesrichter bleiben bis zur Pensionierung im Amt.

 

Nachzutragen bleibt einzig der Hinweis, dass ein Amtsenthebungsverfahren auch bei einer Annahme der Initiative möglich bleibt. Wenn ein Mitglied des Bundesgerichts amtsunfähig wird oder seine Amtspflichten schwer verletzt, kann es nämlich auf Antrag des Bundesrates durch die Vereinigte Bundesversammlung abberufen werden.

An dieser Stelle erübrigen sich weitere Ausführungen zur Justiz-Initiative. Wir führen Sie dafür mit einem Link zur offiziellen Webseite des Initiativkomitees. Dort finden Sie viel Lesens- und Bedenkenswertes und auch die Unterschriftenkarte, die Sie unbedingt ausdrucken, ausfüllen, unterzeichnen und zur Post bringen sollten.

 

Eine unpopulistische Klarstellung

Populisten melden sich gerne wortstark und in der ersten Person des Plurals. Als vermeintlich legitime Vertreter des Volkes erheben sie Exklusivanspruch auf die Wir-Form. „Wir, das Volk…“ usw. Man kennt es zur Genüge. Doch wir, die anderen, bedienen uns auch gerne des Wir, und zwar obschon, oder gerade, weil sich unser Denken grundlegend von jenem der Populisten unterscheidet. Wir müssen uns dafür nicht erklären, dennoch tun wir es. Freiwillig, damit Klarheit herrscht. Um unerfreulichen Missverständnissen vorzubeugen und zur Verteidigung dessen, was uns wichtig und teuer ist. Wenn wir uns zusammen stark fühlen, grenzen wir damit niemanden aus. Zu uns gehören alle, die mitmachen und dabei sein wollen. Wir bestimmen nicht über fremde Köpfe hinweg, sondern wir sprechen uns ab. Wir gehen aufeinander zu und gewähren uns gegenseitig grösstmögliche Freiheit. Uns treibt nicht die Angst, etwas zu verlieren. Wir sind auch bereit, zu teilen. Wir fokussieren uns auf das Gemeinsame, nicht auf das Trennende. Deshalb sind die Populisten die anderen, nicht wir!


Kontakt

www.saluz.com

c/o Katharina + Peter-Jürg Saluz-Gsell

Frohbergstrasse 80a

CH-8620 Wetzikon ZH

E-Mail: info@saluz.com