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SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

SALUZER Der BLOG Final

 

Kurz und prägnant

Kürzlich haben meine Frau und ich einen Gasanzünder (für den Herd und nicht für einen Joint) gekauft und im Geschäft gefragt, ob dieser für den Erstgebrauch bereits gefüllt sei. Das wurde bejaht, weil auf der Packung steht, er lasse sich „nachfüllen“. Nachfüllen setze nämlich zwingend voraus, dass etwas bereits einmal gefüllt gewesen sei, hat man uns sehr nett erklärt. Wir freuen uns noch jetzt - nicht über die im Kaufpreis enthaltene Erstfüllung, aber über eine Verkäuferin, die über Produkte Bescheid weiss und der Kundschaft erst noch auf sympathische Art und Weise sprachliche Feinheiten zu erläutern weiss.

Dahingeschriebenes

Manchmal ist Ärger nur deshalb nicht angebracht, weil die Frage nach dem Wozu keine Antwort ergibt. Wozu soll ich mich aufregen? Weshalb mich ärgern? Ändern kann ich nicht, was geschehen ist. Nicht, was sich Tag für Tag neu ereignet, auch nicht, was Tag für Tag geschrieben wird. Ich habe keinen Einfluss auf das, was in der Zeitung steht, obwohl es da nicht stehen müsste. Ich meine das locker Dahingeschriebene, das Sinn und Inhalt vermissen lässt, das weder unterhaltsam noch lustig und eigentlich gar nichts ist. Nur Worte, die um der Worte willen Spalten füllen. Doch bevor ich just dasselbe mache, gebe ich zu: entgegen eigenen besseren Wissens treibt mich echter Ärger an. Dass man in der teuren Tageszeitung Zeilen schindet und wertvollen Platz vergeudet, stört mich massiv! Wenn ich aber hier, an dieser Stelle, meinem Unmut Luft verschaffe, kostet das niemanden mehr als eine Minute Zeit. Dafür gibt es auf unverbindliche Art vielleicht sogar eine Minute Unterhaltung…

Balancieren am Rand

In der Politik bekämpfen sich Extreme und geniessen dabei grösstes öffentliches Interesse. Doch wenn um Macht und Einfluss gerungen wird, leidet immer die Vertrauenswürdigkeit. Es zählt, was der eigenen Sache dient und was die Massen dafür mobilisieren soll. Was zwischen den Fronten passiert, entzieht sich der breiten Öffentlichkeit. Zu laut und dominant ist das Getöse des Extremen. Für die leiseren Töne verlieren die Leute schnell das Gehör. Dabei wäre vor allem jenen Kräften Aufmerksamkeit zu schenken, die sich nicht gegeneinander, sondern füreinander stark machen und die nach einem gemeinsamen Weg suchen. Als ob Kompromisslosigkeit mehr Vertrauen verdiente und Unnachgiebigkeit für Stärke spräche, werden Ansprüche erhoben, die alles blockieren. Wenn zwei am selben Seil in entgegengesetzter Richtung ziehen, ist Stillstand wahrscheinlich, das Risiko, zu verlieren, erheblich. Gespräche sind besser und Konsens ist es erst recht! Der Weg entlang der Mitte schafft keine Verlierer, dafür erspart er gefährliches Balancieren am Rand.


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