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SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Das vereinigte Über-Europa

Die Europäische Union spielt zurzeit eine traurige Rolle. Man ahnte schon länger, was sie antreibt, doch jetzt sind auch letzte Zweifel ausgeräumt. In der Trennungsproblematik mit Grossbritannien scheint das vereinigte Über-Europa einen Gang höher zu schalten und mit seinen Forderungen ins Surreale abzudriften. „Nach uns die Sintflut!“ avanciert gerade zum offiziellen Motto. Wer es wagt, der Union die Liebe aufzukündigen, soll kläglich zugrunde gehen. Das löst Ängste aus. Nicht nur bei denen, die direkt am Abgrund stehen, sondern bei allen, die zuvor schon hin- und hergerissen waren und die verzweifelt nach Orientierung suchen. Abschreckung ist traditionell das Mittel von Despoten und antidemokratischen Systemen. Ein primitives, aber wirksames Prinzip zur Erhaltung fragwürdig ausgeübter Macht. Man weiss aus der Geschichte, dass solches Gebaren nie endlos dauert. Scheitern kündigt sich gerne durch ein letztes grosses Aufbäumen an. Für die EU hätte ich zwar gerne eine Zukunft gesehen. Aber vielleicht muss sich das Alte erst selber zerstören, damit Neues möglich wird.

Vorratshaltung

In einem früheren Leben, als ich noch regelmässig für verschiedene Medien Texte verfassen durfte, habe ich - getrieben von der Angst, bei Redaktionsschluss mit leeren Händen dazustehen - auf Vorrat gearbeitet und mir damit, statt zu einer Lösung, zu einem neuen Problem mit einer unglaublichen Entwicklungsdynamik verholfen. Weil die täglichen Denkimpulse so vielfältig sind, ist mir ausnahmslos rechtzeitig zum Veröffentlichungstag ein neues Thema eingefallen. Das hat zwangsläufig zu einem Text-Tsunami in meiner verbalen Vorratskammer geführt. Statt weniger sind immer mehr Texte vorhanden gewesen, und ich habe mich fast unbemerkt zu einem Zeilen-Messie entwickelt, dem die Übersicht längst abhanden gekommen ist. Deshalb besitze ich jetzt viel Unveröffentlichtes, teilweise mit längst abgelaufenem Verfalldatum. Kürzlich habe ich mich daher ganz seriös mit dem von mir selbst geschaffenen Problem befasst und darüber nachgedacht, wie sich das Geschriebene verwerten und der Textvorrat reduzieren liesse. Dabei ist dann dieser Text entstanden…

Von wegen Wahrheit

Ideen, die auf wissenschaftlicher Forschung beruhen, beanspruchen erhöhte Glaubwürdigkeit. Sie verlieren jedoch schnell ihre Unverbindlichkeit und mutieren zu Theorien. Diese bestechen nicht wegen des Wahrheitsgehalts, sondern weil man an ihnen Gefallen findet. Es erstaunt daher nicht, dass wir täglich von Theorien überflutet werden. Wer sie verbreitet, hofft Schlagzeilen zu machen und Nutzen daraus zu ziehen. Ob wahr oder unwahr steht nicht zuoberst. Was zählt, ist ihr Unterhaltungs- oder Wiedererkennungswert. Manche Themen eignen sich nicht zur Vermittlung von Wahrheit, weil sich in ihnen zu viel Verschiedenes untrennbar verbindet. Wenn es die Wissenschaft dennoch wagt, vermeintlich Unergründliches zu erforschen, ist Vorsicht geboten. Ich anerkenne, dass wissenschaftlich erhobene Zahlen und Daten eine Form von Wahrheit repräsentieren. Ob komplexe Zusammenhänge damit aber immer erklärbar sind? Der letzte Schritt – das Fazit – will immer auch den Wunsch nach Erfolg und Publizität erfüllen.


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