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Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Goldgräberstimmung

Goldgräberstimmung kann ich nicht vermitteln, weil ich keine Kostbarkeiten anzubieten habe. Ähnliche Empfindungen wecken und auch spüren, möchte ich aber schon. Goldgräber sind Suchende, bei denen das Glück einkehrt, wenn sie fündig werden. Daran denke ich, weil ich die Leserschaft und mich selbst motivieren will, so etwas auch zu erleben. Das ist nämlich möglich. Wir müssen uns dazu nur auf die Suche nach dem Glück begeben. Mit diesem ist es zwar so eine Sache, weil es sich manchmal äusserst gut versteckt und zudem oft auch klitzeklein wirkt, bevor man seine Wirkung erlebt hat. Mich macht schon allein die Suche nach dem Glück glücklich, denn sie verändert meine Einstellung und mein Denken. Hoffnung und Zuversicht anstelle von Zweifeln und Resignation geben dem Leben dann eine ganz neue Färbung. Deshalb sollten wir jetzt aufbrechen. Ich bin nicht religiös und schon gar nicht bibelfest. Den Satz „Suchet, so werdet Ihr finden!“ halte ich trotzdem für zutreffend. Lasst uns also Goldgräber sein.

Nur eine Anmerkung

Das ist kein neuer Beitrag, aber eine Anmerkung. Grillierte Grillen und Heuschrecken lassen auch mich nicht hungrig werden. Knusprige Mehlwürmer würden mir aber bestimmt schmecken. Die kann ich allerdings nur auswärts essen, denn die Frau, die den Text mit dem Titel „Grillen grillen“ verfasst hat, lässt ihren Ehemann ganz sicher nicht einmal für die Zubereitung von spezieller Trendkost in die Küche. Vielleicht muss das so sein, weil die Trendkost andernfalls leicht zur Trennkost werden könnte…

Grillen grillen

Ab Mai ist es so weit. Rechtzeitig zur Grillsaison sollen in Schweizer Geschäften Insekten für den Verzehr angeboten werden. Seit geraumer Zeit berichten die Medien in regelmässigen Abständen über die Vorzüge der proteinhaltigen Krabbelkost. In Bild- und Filmbeiträgen wird dokumentiert, wie Grillen, Mehlwürmer und Heuschrecken fachkundig und kunstvoll zubereitet und anschliessend von verschiedenen Menschentypen in Häppchenform genussvoll verzehrt werden. Die für Nicht-Asiaten exotisch anmutende Kost stelle eine wertvolle Ergänzung für unseren Speiseplan dar, heisst es. Überhaupt sei sie unserer herkömmlichen Ernährungsweise überlegen. Sie munde nicht nur wunderbar, sie sei auch bekömmlicher, gesünder und ökologisch vertretbarer als Fleischkonsum. Dann, nach vielen lobenden Worten, schreiten jeweils mutige Testesser zur Tat, und genehmigen sich etwas Feines aus dem vielfältigen Ekelangebot. Nussig schmecke es, sagen sie alle. Die gegrillten Grillen und Heuschrecken seien knusprig wie Kartoffelchips, nur besser. Mehlwürmer, leicht gesalzen, stellten den idealen Apero-Snack dar. Und so fort.

Ich weiss nicht, was mit mir los ist! Verzweifelt habe ich immer wieder auf eine kritische Reaktion gewartet, auf jemanden, der so empfindet wie ich. Vergeblich! Ausser mir sind Schweizerinnen und Schweizer offenbar ausnahmslos begeisterte Insektenesser. Vielleicht bin ich konservativ. Ich kann die Abscheu vor der neuartigen Nahrung nicht überwinden. Nie und nimmer werde ich Grillen oder Heuschrecken knabbern. Nie werde ich Mehlwürmer auch nur anfassen. Zu sehr erinnern sie mich an Maden. Die kulinarische Insekten-Offensive mag hippe Menschen zu Feinschmeckern machen. Bei mir ist ein solcher Effekt nicht zu erzielen.


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