saluz.com

 

 

 
 
Wo immer wir sind, was immer wir tun, hier informieren wir Sie:
saluz.com

SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

SALUZER Der BLOG Final

 

Glaskorrosion

Wenn man ein Glas zu oft spült, wird es matt. Fachleute sprechen dann von Glaskorrosion und verwenden damit einen Begriff, der sich auch in der Politik und in vielen anderen Lebensbereichen verwenden liesse. Den Beweis dafür liefern uns die zahlreichen Fehltritt-Politiker, die sich offenbar in der Westschweiz ganz besonders wohl fühlen. Sobald ein neues Fehlverhalten in der Öffentlichkeit bekannt wird, versucht ihre vornehmlich männliche Entourage alles wegzuwaschen. Dem schillernden Kristallglas geht dann mit jedem neuen Spülgang etwas vom Glanz verloren. Am Schluss bleibt nur noch brüchiges, trübes Milchglas. Anstossen kann man damit nicht mehr, Anstoss erregen hingegen durchaus.

Was ich in der Politik vermisse, fehlt oft auch im Geschäftsleben und innerhalb von Gebilden wie der EU. Ich spreche vom Ehrgefühl, das ich für eine wichtige Charaktereigenschaft halte und bei einzelnen Menschen und natürlich auch innerhalb von Organisationen spüren möchte. Bei Pierre Maudet, Gianni Infantino und ähnlich strukturierten Figuren wird man Ehrgefühl sicher nicht finden. Dafür darf man mit Verlässlichkeit rechnen. Man kann sich darauf verlassen, dass sie uneinsichtig bleiben und immer wieder für unangenehme Überraschungen sorgen werden…

Bei der EU hat die Glaskorrosion bereits zu einer totalen Mattscheibe geführt. Vieles ist undurchsichtig geworden, und darauf zählen kann man nur, dass die Erpressungen der Schweiz nach jedem neuen Zugeständnis fortgesetzt werden. Solange verschiedene EU-Staaten die grössten Steuersünder sind, sich EU-Länder nicht an die mit der Schweiz geschlossenen Staatsverträge halten (Neat-Zubringerlinien in den Nachbarstaaten, Steuerschuld von über 100 Millionen, die Frankreich dem Kanton Waadt nicht bezahlt etc. etc.) wird sich der vom Juncker-Club herbei gesehnte Glanz der EU nicht einstellen. Mit schmutzigem Spülwasser lassen sich nämlich auch die trüben Tassen in Brüssel nicht reinwaschen.

Aus diesen Betrachtungen ergibt sich nur eine glasklare Schlussfolgerung: Was trüb geworden ist, muss mit Druck entfernt werden. Am Drücker sind je nach Situation die Stimmberechtigten, die Vereinsmitglieder oder die Aktionäre. Bei der EU ist es nicht ganz so einfach. Hier braucht es trotzdem oder gerade deshalb ein klares Signal. Die Crew in der Ju 54 wird über der Schweiz unter den gegebenen Umständen keine Flughöhe mehr gewinnen und die Destination Rahmenvertrag ganz sicher nicht mehr erreichen. Die Glaskorrosion ist zu weit fortgeschritten. Auf eine wirklich faire Partnerschaft, die unsere föderal strukturierte Demokratie respektiert, werden wir aber jederzeit gerne mit einem ungetrübten Glas anstossen. Glücklicherweise haben wir wenigstens seit ein paar Jahren keinen Barroso-Wein mehr im Keller.

In Duro veritas

Vor bald einmal vier Jahren haben verblendete oder aus persönlichen Gründen sehr „interessierte“ Politiker den Weg frei gemacht für ein an ökonomischen Wahnsinn grenzendes Sanierungsvorhaben. Für 558 Millionen Franken oder netto knapp 200'000 Franken pro Fahrzeug dürfen alte Duro-Lastwagen modernisiert und wieder fit gemacht werden. Dass man für gleich viel Geld bessere Neufahrzeuge beschaffen könnte, hat man damals trotz lauter Protestschreie einfach ignoriert. Jetzt zeigt es sich, dass nicht einmal der Zeitplan für die teure Auffrischung der alten Flotte eingehalten wird. Anstelle von termingerecht eintreffenden Neufahrzeugen wird man irgendeinmal überteuert aufgemotzte Middle Oldtimer zurückbekommen. In der Privatwirtschaft würden für so einen Schwachsinn die Köpfe rollen. Die für den Duro-Skandal Verantwortlichen möchten aber einfach wieder zur Tagesordnung übergehen. Dagegen kämpfen Reiny Buhl, Richard Fischer und Roland Schmid, drei Offiziere a.D., mit dem von ihnen gegründeten „Bürgerforum Duro-Millionen“ mit aller Kraft an. Die drei Herren wollen, dass die volle Wahrheit über die Duro-Sanierung ans Licht kommt. Deshalb werden sie das hirnrissige, dubiose und überrissene Armeegeschäft jetzt von seinem Tarnnetz befreien. Dafür verdienen Reiny Buhl, Richard Fischer und Roland Schmid unseren Dank und unsere Anerkennung. In einer Zeit, die uns täglich Nachrichten über Filz, Mauscheleien, Korruption und Willkür beschert, sind die Argusaugen von Unbestechlichen ganz besonders nötig.

Im Umfeld der Armee passiert immer wieder Unglaubliches, nicht zuletzt deshalb, weil auch im höchsten Kader Mass- und Verantwortungslosigkeit zu finden sind. Neu ist das allerdings nicht, denn ich habe schon in den Siebzigerjahren Dinge mitbekommen, die ich nicht gutheissen konnte, aber auch nicht öffentlich machen durfte.

Wenn eine Hand die andere wäscht, macht man sich die Finger besonders schmutzig. Das ist nicht nur in Militärkreisen so. In den Gemeinden, in den Kantonen und beim Bund findet man überall habgierige Skrupellosigkeit. Wer sich dagegen stemmt, bezahlt nicht selten eine hohen Preis für seine Unbestechlichkeit. Berechtigte Kritik wird oft sogar mit Mobbing und Rufmord zum Verstummen gebracht. Ich bin froh, dass sich drei unerschrockene Musketiere auf ihre Offiziersehre besinnen und in den feldgrünen Sumpf vorwagen, um den Duro-Skandal zu erhellen. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn sich die Gruppe dieser aufrechten Schweizer mit weiteren Männern und auch Frauen verstärken würde, damit die wertvollen Aktivitäten auf das ganze politische Umfeld ausgedehnt werden könnten. Noch mehr zur Bananenrepublik darf man unser Land nämlich nicht verkommen lassen. Andernfalls können wir ja gleich der EU beitreten.

Ein erster Notnagel

Dass die Emotionen bei Abstimmungen hochgehen, ist normal, und unobjektive Argumente findet man in der Regel auf beiden Seiten. Das trifft auch bei der Hornkuh-Initiative zu, über die am 25. November 2018 abgestimmt wird. Wenn Sie oder Ihre Bekannten wider Erwarten noch nicht sicher sind, ob ein

JA ZUR HORNKUH-INITIATIVE

richtig ist, erleichtert Ihnen vielleicht das nachfolgende Bild die Entscheidung.

Saluz zur Hornkuh

Entscheidungshilfe bietet Ihnen aber auch eine pdf-Datei, die Sie hier finden und gerne weiterverbreiten dürfen. Wir hoffen auf ein

Triple JA am 25. November 2018

und werden dann gerne mit einem Glas Hornkuh-Milch darauf anstossen.


Kontakt

www.saluz.com

c/o Katharina + Peter-Jürg Saluz-Gsell

Frohbergstrasse 80a

CH-8620 Wetzikon ZH

E-Mail: info@saluz.com