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Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Masken, einfach Masken…

Corinne Mauch spricht Klartext und fordert die längst fällige Maskenpflicht für öffentliche Innenräume im Kanton Zürich. Man kann nur hoffen, dass ihr Aufruf gehört wird und der Zürcher Regierungsrat dem Beispiel anderer Kantone folgend das „heisse Eisen“ des Maskentragens endlich in Angriff nimmt. Und wann gelangt man wohl auch in Bern zur Einsicht, dass mit Abwarten und Schönwetterstimmung dem Virus keine Schranken zu setzen sind? Das zögerliche Verhalten der Landesregierung hinterlässt Spuren in der Bevölkerung. Wut und Enttäuschung machen sich vor allem unter jenen Menschen breit, die sonst stets ruhig und verantwortungsbewusst ihr Leben führen und nicht wegen jeder Unannehmlichkeit gleich auf die Barrikaden steigen. Doch jetzt mucken sie auf. Die stabile Basis gerät zunehmend in Aufruhr. Der Bundesrat muss unbedingt seine Pflicht wahrnehmen und die einfachste und günstigste Schutzmassnahme für das ganze Land anordnen. Die Maskenpflicht. Die frühzeitig abgebrochene Lockdown-Übung soll, kann und darf nicht wiederholt werden, weil sie uns zu teuer zu stehen käme. Deshalb lässt sich eine für die ganze Schweiz einheitliche und zumutbare Anordnung nicht länger hinausschieben.

Der Worte sind genug gewechselt

Dass die Zürcher Regierung handlungsunfähig oder -unwillig ist, erweist sich für die Pandemie-Bewältigung als Katastrophe. Dazu wird viel gesagt und viel geschrieben. Ich kann mich aber kurz fassen, denn meine Frau hat es soeben wieder einmal auf den Punkt gebracht. Ihren Kurzkommentar aus dem heutigen Tages-Anzeiger darf ich wie folgt zitieren:

"Alles, was einen weiteren (auch einen teilweisen) Lockdown verhindern kann, muss schleunigst angeordnet werden. Eine rigide Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen ist dringend nötig, damit niemand mehr ausgegrenzt wird und sich die Wirtschaft wieder erholt. Hoffen auf "gut Glück" reicht nicht. Wenn unsere Regierung weiter schläft, wird sich das rächen."

Dem ist nichts hinzuzufügen. Man muss nur noch einen lauten Weckruf vielfach zu den Mitgliedern des Zürcher Regierungsrates schicken.

Des einen Uhl ist des andern Nachtigall

Aktuell gilt vor allem die modernisierte Umkehrung der alten Weisheit. Des einen Spass und Freude ist des andern Last und Leid. In Abwägung zwischen Vergnügen und Sicherheit haben Vernunft und Gerechtigkeit zurzeit das Nachsehen. Unvergleichbares darf nicht gegeneinander auf die Waagschale geworfen werden. Dennoch gewichtet unsere Landesregierung die Forderungen der Spass- und Vergnügungsgesellschaft höher als das Recht der Bevölkerung auf grösstmöglichen Schutz. Das ist bitter! Die Corona-Pandemie stellt das Verantwortungsbewusstsein der Regierenden offenbar auf eine harte Probe. Anders lässt es sich nicht erklären, dass politisch angeordnete Massnahmen im Kampf gegen die Krankheit gelockert werden, während sich das Virus weiter ausbreitet. Demokratische Rechte und Freiheiten stehen der ganzen Bevölkerung gleichermassen zu. Aber das ist die grosse Ungerechtigkeit – wer laut fordert, wird bevorzugt.


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