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Gedanken zum 1. August

FeuerWir leben in einer fürchterlichen Zeit, einer fürchterlichen Welt. Hilflos müssen wir zusehen, wie Verbrecher Kriege führen und Völkermord betreiben, derweil ein Irrer mit Diktator-Allüren dumme Sprüche macht, Versprechungen bricht und seine eigene Nation und die ganze Welt ins wirtschaftliche Chaos stürzt.

Wenn wir wie jedes Jahr den Ersten August feiern - teilweise leider immer noch mit sinnloser Böllerei und Luftverschmutzung - werden wieder Feuer lodern und pathetische Worte erschallen. Ich werde zu diesem Anlass keine Schweizerfahne hissen, denn stolz bin ich auf meine Heimat nicht. Wie die Schweiz offiziell vertreten wird, ist eine Schande, von Feigheit und Unterwürfigkeit geprägt. Als Abstammungsschweizer wünsche ich mir Selbstbewusstsein, Mut und Gerechtigkeit. Das Anbiedern muss ein Ende haben und der Tarnanzug der Neutralität ebenfalls.

Obwohl mir das Lachen längst vergangen ist, kann man mir manchmal doch noch ein schiefes Grinsen entlocken. Trump sei Dank! Am lächerlichsten finde ich es allerdings, dass der vom Internationalen Strafgerichtshof wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen mit Haftbefehl gesuchte Netanyahu Trump für den Friedensnobelpreis vorschlägt. Ich sage es ja: Wir leben in einer fürchterlichen Welt. Für das Aufhängen einer Schweizerfahne sehe ich wirklich keinen Grund. Eine ukrainische und eine palästinensische Fahne würden in dieser Zeit besser passen.

Ich bin, wie viele Menschen, verzweifelt und weil ich nicht an Gott glaube, desillusioniert. Für eine Bibel hätte ich aber trotzdem Verwendung. Sie müsste allerdings mordsmässig schwer sein – damit man damit ein paar ganz üble Gesellen totschlagen könnte. Dass ich anstelle eines August-Feuers am liebsten einen besondern Zwecken dienenden Scheiterhaufen anzünden würde, sei auch nicht unterschlagen!…