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Prunus laurocerasus + Co.

Freunden von mir soll es an den Kragen gehen. Man hat sie bei uns im Garten entdeckt, wo sie zwischen vielen einheimischen Stauden,Kirschlorbeer Sträuchern und Bäumen absolut keinen Schaden stiften, aber Sichtschutz bieten und Hangstabilisatoren sind.

Prunus laurocerasus heissen die neuerdings Geschmähten, die ich nicht etwa deshalb mag, weil sie mich mit ihrem Namen an Vieille Prune erinnern oder mit ihrer deutschen Bezeichnung Kirschlorbeer auf den Geschmack bringen.

Ich kenne die Problematik, die Neophyten und Neozoen verursachen. Deshalb bin auch ich im Notfall für brachiales Handeln. Allerdings glaube ich, dass das Kommen und Gehen von Pflanzen und Tieren in dieser von Klimaveränderungen bestimmten Welt nicht zu verhindern ist. Zu den heutigen modernen, leider nicht klüger gewordenen Menschen hat uns ja auch die Evolution gemacht.

Doch zurück zu meinen an ihrer Existenz gefährdeten Freunden. Sie haben bei uns im Garten ein Bleiberecht! Allerdings müssen sie es sich gefallen lassen, dass wir ihre Blüten sowie allenfalls übersehene Beeren direkt in den Kehrichtsack stecken und mit den abgeschnittenen Ästen und Blättern das Gleiche tun.

Mit der Natur leben wir im Einklang. Gifte und laute Geräte gibt es in unserem Garten nicht. Dafür bekommen wir regelmässig Besuch von Vögeln, Blindschleichen, Igeln etc. Sie alle haben im Gegensatz zu verschiedenen Strebergärtnern Freude an unserem Wildwuchs, und die Edelkastanien, Baum- und Haselnüsse, Feigen und Beeren teilen wir gerne mit ihnen. Dank unserem Sicherheitsdispositiv teilen wir unseren Garten aber auch weiterhin mit dem liebgewonnenen Prunus laurocerasus. - Darauf stosse ich gerne mit etwas Vieille Prune oder Kirsch an!