Wir neigen dazu, der Gegenwart zuviel historisches Gewicht beizumessen. Erst rückblickend und aus Distanz betrachtet, wird klar, was wichtig war und was nicht. Und nach und nach verlieren die Ereignisse an Gewicht. Im Globalisierungszeitalter braucht es viel, um Schlagzeilen zu machen und noch mehr, um Geschichte zu schreiben. Doch etwas kann ich mir gut vorstellen, nämlich, dass das Weltumspannende nicht endlos wachsen kann und sein Zenith deshalb irgendwann erreicht sein wird. In der Folge wäre kein Vorwärts mehr möglich. Der Wendepunkt hin zu kleineren Dimensionen wäre eingeleitet. Das käme einem Zurück statt einem Vorwärts gleich und dennoch ginge es aufwärts. Ein historisches Moment im wahrsten Sinn!
Warten auf das historische Moment
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- Katharina Saluz-Gsell
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