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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Freude könnte herrschen

Erfreuliche Nachrichten schätzt man in Pandemie-Zeiten ganz besonders, und dass der Wetziker Stadtpräsident auf eine Wiederwahl verzichtet, macht wirklich Freude. Schliesslich verringert das den Werbeaufwand bei den nächsten Erneuerungswahlen.

Ob Freude wirklich herrschen wird, bleibt allerdings ungewiss. Wenn man hört, wer jetzt schon auf das freiwerdende Amt spekuliert, könnte der Weg nämlich vom Regen in die Traufe führen. Da ich seit 1979 in Wetzikon wohne, habe ich Verschlechterungen schon oft erlebt. Obwohl eine schlechtere Besetzung des Stadtpräsidentenamtes derzeit kaum noch möglich erscheint, kann uns der Wetziker Filz durchaus ein weiteres Fiasko bescheren. Besseres hätte Wetzikon aber schon verdient. Hoffen wir deshalb, dass ein paar Personen in den selbstgewählten Startlöchern kleben bleiben und dass sich mindestens eine integere, fähige Persönlichkeit zur Wahl stellt.

„Suchet, so werdet Ihr finden“, heisst es in der Bibel. Warum sollen wir uns nicht einmal nach ihr richten? Machen wir uns also auf die Suche, aber nicht in Filzpantoffeln und möglichst ohne falsche Helfer.

Nachtrag:

Es sei genug, soll der nicht mehr kandidierende Stadtpräsident eben gesagt haben. Das ist eigentlich eine positive Aussage, denn viele von uns Stimmberechtigten sind längst der gleichen Ansicht…

Kauzige Vögel

KauzDas hätte ich nicht gedacht: Ich freue mich für einmal über einen SVP-Kommunalpolitiker, der sich mit kauzigen Vögeln beschäftigt. Sie heissen allerdings nicht Aeschi, nicht Glarner und auch nicht Köppel. Dazu sind sie viel zu sympathisch und zu pfiffig. Die Rede ist vom Waldkauz-Paar Paulinchen und Paul, das in einem Wetziker Bauernhaus ein Luxusquartier bezogen hat.

Paulinchen und Paul sind bereits Eltern geworden. Sie ziehen drei Kücken gross und kümmern sich aufopfernd um den Nachwuchs. So etwas ist herzerwärmend, wirkt antidepressiv und hellt die Corona-Stimmung auf. Dafür verdienen die Gastgeber des Vogelquintetts ein herzliches Dankeschön.

Da man Paulinchen, Paul + Co. dank einer Webcam besuchen kann, sollen möglichst viele Menschen erfahren, mit welcher Internet-Adresse man die kleine Vogelschar findet. Ich nehme nicht an, dass ich strafrechtlich verfolgt werde, wenn ich hier unautorisiert einen entsprechenden Link setze. Die Vögel und ihre Gastgeber haben schliesslich den Applaus eines grossen Publikums verdient.

Polit-Littering

Katharina Saluz LitteringEndlich hat ein längst vernachlässigtes Thema im Grossen Gemeinderat Einzug gehalten. Das Thema Littering steht in Form einer Interpellation auf der Traktandenliste, weil jetzt auch das offizielle Wetzikon von den unhaltbaren Zuständen Kenntnis nimmt. Wenn ich an meine Erfahrungen mit den zuständigen Stellen der Stadt denke, erwarte ich jedoch nicht, dass der gut gemeinte parlamentarische Vorstoss viel - wenn überhaupt etwas - bewirkt.

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder auf die schon seit langem unerfreulichen Zustände hingewiesen und bei der Stadt konkrete, praxiserprobte Verbesserungsvorschläge eingereicht. Damit bin ich aber wie meistens gegen eine Gummiwand angerannt. Das Motto „Wehret den Anfängen!“ kennt man im Stadthaus nicht. Man wartet prinzipiell so lange, bis der Schaden gross ist und man zu seiner Beseitigung einen externen Berater beiziehen kann. Willige Auftragnehmer findet der Stadtrat ja für alles. Das wird er sicher auch beim Littering schaffen.

Polemik hilft nicht weiter. Dessen bin ich mir bewusst. Die sachlich und ohne Häme abgefasste Interpellation wird aber genau so wenig bewirken, wenn nicht zwischenzeitlich ein Umdenken im Stadthaus stattgefunden hat. Gestützt auf meine negativen Erfahrungen befürchte ich nämlich, dass sich der Stadtrat in bekannter Art und Weise mit einer oberflächlichen Stellungnahme seiner Verantwortung entzieht.

Littering ist in Wetzikon halt eben allgegenwärtig und auch im Stadthaus daheim. Was man dort fände, kann man als Polit-Littering bezeichnen. Das dort liegengebliebene Papier in Form von uralten Pendenzen wird allerdings besser kaschiert als der in der Stadt sichtbare Unrat. Vermutlich muss das auch so sein, denn „aus den Augen, aus dem Sinn“ ist eine nachhaltig gepflegte Maxime der Gemeindeexekutive. Daran hat sich auch nichts geändert, seit aus dem Gemeinderat ein Stadtrat geworden ist.

 

Nachtrag:

Meine Frau hat mir soeben als Ergänzung zu den Aufnahmen aus der "Vormaskenzeit" noch diese auf einem kurzen Spaziergang durch Wetzikon fotografierte Kollektion zur Verfügung gestellt:

 

Masken Littering

 

 


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