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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Kilchör’sches Zwischenhoch

Im Zürcher Oberländer, dem Blatt mit dem Einheitsbrei, ist heute ein Artikel mit dem Titel „Der Missbrauch von Mitgefühl“ erschienen. Dass ihn David Kilchör verfasst hat, überrascht mich sehr, denn der in fast schon gefälligem Deutsch und ohne Deklinations- und Schreibfehler verfasste Text enthält eine nachvollziehbare Schlussfolgerung und erstaunlicherweise nicht einmal etwas Hinterhältiges. Wenn Kilchör tatsächlich selbst „geklartextet“ und keinen Ghostwriter beschäftigt hat, kann man ihm für einmal sogar gratulieren. Eine Trendwende darf man allerdings nicht erwarten. Das kilchör’sche Zwischenhoch wird sich nämlich bald wieder verziehen und der qualitätsarmen Günstlingsschreiberei erneut Platz machen, denn der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.

Eine Vision

In meinem langen Leben habe ich viele tüchtige Frauen kennen gelernt und mit ihnen auf verschiedenen Ebenen erfolgreich zusammengearbeitet. Etliche dieser klugen Mitmenschinnen sind im Bezirk Hinwil stimm- und wahlberechtigt. Sie gehören den unterschiedlichsten Parteien und Altersgruppen an und haben trotzdem etwas gemeinsam, weil sie echte Persönlichkeiten sind und sich in mancher Hinsicht positiv von antiquiertem Männerdenken unterscheiden. Diese Frauen, die mich mit ihrer Unbestechlichkeit, ihrem Einsatzwillen, ihrer Kompetenz und ihrer Kooperationsbereitschaft überzeugen, haben mir in Verbindung mit den im kommenden Jahr stattfindenden Wahlen eine Vision beschert. Ich stelle mir vor, dass ein Dutzend von ihnen auf der Liste „Zürcher Oberländerinnen“ im Jahr 2019 für den Kantonsrat kandidiert und die verkrustete Parteilandschaft kräftig aufmischt. Bei den „Zürcher Oberländerinnen“ würde das Parteibuch keine, die Persönlichkeit aber eine grosse Rolle spielen. Genügend Kandidatinnen wären sicher zu finden. Ich kenne jedenfalls schon in Hinwil, Rüti und Wetzikon einige hervorragend qualifizierte Frauen. Ihnen spiele ich mit diesem Beitrag den Ball zu. Als Koordinator und Berater stehe ich gerne zur Verfügung…

Vom Lokalblatt zum Käseblatt

Heute ist im Zürcher Oberländer ein von Benjamin Rothschild verfasster Artikel mit dem Titel "Echte Lokalzeitungen statt Käseblätter" erschienen. Es ist ein verzweifelter Appell zugunsten der um ihre Existenz kämpfenden Lokalzeitungen. Der Artikel enthält viel Bedenkenswertes und Zutreffendes. Trotzdem liefert er auch den Beweis, dass eigene Fehler in den Redaktionen der gefährdeten Blätter viel zur heutigen Situation beitragen haben. Wer das Wort "Käseblatt" zur Qualifikation alternativer Publikationsorgane verwendet, balanciert auf dem hohen Seil. Pure Arroganz hat nämlich fast immer einen Bumerangeffekt. Dagegen schützt man sich auch nicht, wenn man die verwendeten Schmähbegriffe in Anführungs- und Schlusszeichen setzt. Die Redaktion des Zürcher Oberländers soll zuerst einmal die eigenen Leistungen kritisch beurteilen, bevor sie ihren Stab über die bereits vorhandene und hoffentlich bald grösser werdende Konkurrenz bricht. Als langjähriger Zeitungsleser nehme ich durchaus wahr, dass aus dem ehemals gediegenen Blatt freisinniger Prägung ein - vornehm ausgedrückt - nicht mehr sehr beeindruckendes Blättli geworden ist. Vermutlich gibt es aus Kostengründen keine Korrektorenstelle mehr. Das allein beeinträchtigt das Lesevergnügen erheblich, weil die der deutschen Sprache mächtigen Journalisten beim Oberländer selten geworden sind. Dass man im Oberländer zusätzlich zum Lokalteil nur noch den im Tages-Anzeiger und in den Landzeitungen zu findenden Einheitsbrei veröffentlicht, macht die Lokalzeitung zudem fast schon obsolet. Ich habe daher jedes Verständnis für Gemeinden, die bei der Lokalberichterstattung neue Wege gehen wollen. Dass dabei die Meinungsfreiheit und -vielfalt gewährleistet wird, setze ich voraus. Nach den Erfahrungen, die man im Zusammenhang mit den Wahlen und Abstimmungen machen muss, erwarte ich das vom Zürcher Oberländer längst nicht mehr. Eine Zeitung, bei der der Kilchoer-"Journalismus" Urständ feiert, darf sich mit Fug und Recht selbst "Käseblatt" nennen.


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