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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Gut gemeinter Flop

An sich ist es anerkennenswert, dass der Wetziker Stadtrat das lokale Gewerbe unterstützt. Deshalb darf man ihn für seine neuste Idee auch nicht zu heftig kritisieren. Wenn etwas Gutgemeintes zu einem Flop wird, muss darüber aber schon diskutiert werden.

Offenbar soll jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Wetzikon einen Gutschein im Wert von 10 Franken erhalten, der bei den an der Aktion teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann. Das wird die Stadtkasse und damit die Steuerzahler erheblich belasten und trotzdem keine spürbare Wirkung entfalten.

Wenn man die 10 Franken bei einem ohnehin stattfindenden Einkauf anrechnen lässt, wird das die Situation des lokalen Gewerbes nicht verbessern. Man wird nämlich ein Fachgeschäft nur dann aufsuchen, wenn man wirklich etwas aus dessen Sortiment braucht. Dann kauft man aber auch ohne Preisnachlass ein. Es ist daher unvermeidlich, dass mit dem Gutschein mehrheitlich nur die üblichen Einkäufe verbilligt werden. Der Nutzen der undurchdachten Aktion ist also höchstens minim, der Schaden für die ohnehin klamme Stadtkasse jedoch gross.

Wer keinen wirtschaftlichen Schaden erleidet oder erlitten hat, sollte jetzt so solidarisch wie nur möglich sein. Das muss auch überregional gelten. Deshalb verzichten wir z.B. auf eine Rückerstattung der Flug- und Hotelkosten für eine gescheiterte Reise. Zudem planen wir eine Aktion, die ohne Beanspruchung von Gemeindekassen einen echten Nutzen für die von der Pandemie betroffenen Firmen erzielt. Darüber werden wir demnächst berichten.

Lindenblüten und Nussgipfel

Steiner Beck

Auch ich verurteile das unglaubliche Verhalten von Bernhard Steiner, der eine vitale, alte Linde einfach beseitigen lassen wollte. Die willkürliche und widerrechtliche Schändung des alten Baumes muss Konsequenzen haben. Dass die Linde stehen bleibt und die winzige Chance zum Neuaustreiben bekommt, erwarte ich ohnehin. Auch die höchstmögliche Strafe für den arroganten Baumschänder darf nicht ausbleiben.

Ebenfalls schändlich ist allerdings das Verhalten eines sattsam bekannten Leserbriefschreibers, der im Oberländer unglaublich viel Platz für einen absolut unangebrachten Rundumschlag erhalten hat.

Was „Verriss-Huber“ am 11. August im Zürcher Oberländer hinaus posaunt, darf mindestens in einem Punkt nicht unwidersprochen bleiben: Die Qualität der Steiner-Produkte ist untadelig.

Selbstverständlich darf oder soll man den Steiner-Beck boykottieren, wenn man seinen unsympathischen Chef für sein Fehlverhalten bestrafen will. Negativ über die weit herum geschätzte Qualität der Steiner-Produkte muss man sich deswegen aber nicht äussern. Das sollte sogar Max Huber einsehen.

Eine Linde macht noch keinen Nussgipfel, aber ein Wutbürger sorgt mit bösartigen und undifferenzierten Behauptungen auch nicht für ein gutes Klima.

Selektive Grundsteinlegung

Katharina Saluz BaukranDa ich umständehalber seit Jahren keine Einladungen annehme, kann ich mich an dieser Stelle unbefangen zur Grundsteinlegung für den neuen Wetziker Werkhof äussern.

In der Nachbarschaft freut man sich über das entstehende Gebäude, und man nimmt auch gerne zur Kenntnis, dass alle Arbeiten so rücksichtsvoll wie nur möglich ausgeführt werden. Der nicht vorhersehbar gewesene Zwischenfall mit dem aus dem alten Mauerwerk entwichenen Gas ist längst vergessen und ja auch folgenlos geblieben.

Dass Politik, Verwaltung und Unternehmung sich am 8. Juli 2020 zur Grundsteinlegung am Standort des künftigen Werkhofs zusammenfanden, ist selbstverständlich. Die unmittelbare Nachbarschaft der Grossbaustelle hätte allerdings auch eine Einladung zu diesem Anlass verdient und den Gedankenaustausch mit allen Beteiligten sicher geschätzt.

In Medikon würde man gerne erfahren, ob sich die früher einmal angekündigten Rammarbeiten und die vorgängigen Befundaufnahmen bei benachbarten Liegenschaften erübrigt haben. Weil bereits an der Bodenplatte gearbeitet wird und keine Spundbohlen zu sehen sind, aber der mächtige Kran seit Tagen steht, könnte das ja durchaus sein. Es wäre sehr erfreulich.

Dass man sich in Medikon auch weiterhin für die Sanierung des restlichen Gaswerk-Areals und für die Erstellung des fehlenden Trottoirstücks beim Bahnübergang interessiert, wird vom Stadtrat wahrscheinlich als lästig empfunden. Fragen zu diesen Themen schätzt man gar nicht. Vielleicht durfte gerade deshalb niemand aus der Nachbarschaft an der Grundsteinlegung dabei sein. Der Informationshunger lässt sich eben nicht mit Bier und Wurst stillen. Es ist ja auch nicht der Magen, der bei dieser Art Hunger ein immer lauter werdendes Knurren verursacht.


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