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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

„Prost und a Guata!“

Gedeckter TischDie lang ersehnte Zertifikationspflicht ebnet uns den Weg zurück in die Normalität. Das freut mich und meine Angehörigen und weckt die Lust auf kulinarische Freuden in gepflegten Lokalen. In unserem einzigen, dafür aber vorzüglichen Quartier-Restaurant werden die Schutzmassnahmen strikte eingehalten und die Gäste optimal geschützt. Der Gang in dieses Lokal ist daher fast schon Pflicht - eine angenehme Pflicht!

Wer sich impfen und zertifizieren lässt, gewinnt seine Freiheit zurück. Er kann wieder geniessen und bei Speis und Trank zeigen, dass er dem Wirt und dem Personal seines Lieblingslokals trotz Corona treu geblieben ist. Mit Vernunft und Solidarität lassen sich die Pandemiefolgen mildern und schärfere Schutzmassnahmen verhindern.

Wir haben es in der Hand. Unternehmen wir also alles, damit die Pandemie bald einmal endet und die Freiheit für alle zurückkehrt. Darauf werde ich mit meiner Frau anstossen, weil wir endlich wieder in unser Lieblingslokal  gehen können.

 „Prost und a Guata!“ sage ich allen Zertifizierten, die auf genussreiche Art und Weise die Gastronomie unterstützen, die von der Pandemie arg gebeutelt worden ist. Dass unbeschwertes Auswärtsessen wieder möglich ist, lässt nicht nur die Rechaud-Kerzen strahlen.

 

 

Bibeltreu muss nicht engstirnig sein

Eigentlich müsste dieser Beitrag nicht auf dieser Wetziker Seite stehen. Weil mein Bürger- und Wohnort ein sehr evangelikal dominiertes Publikationsorgan hat und zudem eine Vielzahl von Freikirchen beherbergt, passt es trotzdem. Die im ZOL/AvU erscheinenden frommen Leserbriefe sprechen ebenfalls dafür.

Dass die Religionsfreiheit in der Schweiz durch die Verfassung geschützt ist, weiss ich seit meiner Primarschulzeit. Kritisch, aber nicht intolerant, bin ich gleichwohl. Menschen, die sich beispielsweise Christ nennen, respektiere und achte ich. Mir dürfte man trotzdem kein solches „Label“ verpassen. Ich bin und bleibe ein menschlicher Mensch. Wenn ich mich allerdings für ein Etikett zu entscheiden hätte, wäre ich am ehesten ein Altruist. Das sollte dann allerdings nicht öffentlich werden.

Warum ich gerade jetzt solche Gedanken hege, ist schnell erklärt. Die bevorstehende Abstimmung über die EHE FÜR ALLE und die damit verbundenen Diskussionen haben das ausgelöst. Wenn sich Christen gegen die Gleichbehandlung aller Menschen stellen, ist das ihr gutes Recht. Als christlich würde ich ihre Geisteshaltung deshalb aber nicht bezeichnen. Völlig anmassend wird es jedoch, wenn man allen Menschen, also auch uns Freidenkern, die Bibel als das Buch der Wahrheit verkaufen will. Beim Thema EHE FÜR ALLE ist das übrigens gar nicht nötig. Wir stimmen ja nicht über eine kirchliche Angelegenheit ab.

Als Trost für konservativ-religiöse Menschen mache ich darauf aufmerksam, dass die kirchliche Eheschliessung von der bevorstehenden Abstimmung nicht betroffen ist. Es geht einzig um den „zivilrechtlichen Vertrag“, der auch der Allgemeinheit dient, weil Personen, die eine Ehe eingehen, sich gegenseitig Beistand leisten und gemeinsam für den Unterhalt der Familie sorgen müssen. Wenn wir der Gesetzesänderung zustimmen, werden daher weniger Menschen vom Sozialamt abhängig sein.

Allen, die sich vorurteilsfrei mit dem Thema befassen wollen, empfehle ich das „Merkblatt über die Ehe in der Schweiz“ zur Lektüre. Man findet es auf der Webseite des Bundesamtes für Justiz. Wer es liest und sich bewusst ist, dass wir alle einfach Menschen sind, wird am Abstimmungswochenende vom 26. September 2021 die richtige Entscheidung treffen und damit seinen Glauben an die Bibel bestimmt nicht verleugnen.

 

EFA Pis

 

 

 

 

Ein Plädoyer für die geistige Unversehrtheit

HombiNormalerweise mache ich an dieser Stelle keine Werbung für Zeitungen. Heute müssen Sie aber den Zürcher Oberländer oder den Anzeiger von Uster lesen, weil ich mit dem nachfolgenden Text auf zwei Leserbriefe reagiere.

Die Logik von Res Kieser aus Pfäffikon (Zigaretten in der Bäckerei) hat mich überzeugt, aber die Logik von Magister Max H. Homberger (Recht auf körperliche Unversehrtheit) bringt mich zum Staunen.

Res Kieser hat die Sache auf den Punkt gebracht. Ich bin der guten Produkte wegen auch nach dem Hinwiler Linden-Frevel Kunde von Beck Steiner geblieben. Als konsequenter Nichtraucher werde ich dessen Läden und Lokale fortan aber meiden. Ist doch logisch!

Die Logik von Max Homberger, den ich trotz häufig unterschiedlicher Meinung für klug und gebildet gehalten habe, lässt mich nur den Kopf schütteln. Auf den Vorschlag, dass Impfverweigerer konsequenterweise auf einen Intensivpflegeplatz verzichten sollten, reagiert er mit dem Hinweis, man müsste das dann auch von Holzfällern, Motorradfahrern etc. verlangen. Das ist absurd. Die Impfung schützt vor einer Covid-Erkrankung. Eine Impfung, die vorsichtige Menschen vor einem möglichen Unfall schützt, gibt es leider aber nicht. - Ich hoffe, dass die geistige Unversehrtheit von Max Homberger trotz temporärer Verwirrtheit noch erhalten geblieben ist.


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