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Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Inserat

Der 28. November rückt näher

Am 28. November 2021 werden wir an der Urne über drei Bundesvorlagen entscheiden. Von denen bereitet mir einzig die Pflegeinitiative keine Sorgen. Sollte sie, was rein hypothetisch gedacht ist, abgelehnt werden, entsteht kein Schaden. Dann tritt nämlich der indirekte Gegenvorschlag in Kraft, und der erfüllt alle wichtigen Forderungen des Begehrens. Beim Covid-Gesetz und bei der Justiz-Initiative ist die Ausgangslage nicht vergleichbar, denn bei einem Nein passiert nichts Gutes.

28 11 2021Dass sich die Befürworter des Covid-Gesetzes nicht stärker engagieren, bedaure ich sehr. Es ist sträflicher Leichtsinn, wenn man schon an den Sieg glaubt, obwohl die Schlacht gegen die finanzstarke Gegnerschaft erst angefangen hat. Ich engagiere mich gerne für das sinnvolle Gesetz, denn es mildert die wirtschaftlichen Pandemiefolgen und stellt hervorragende Leitplanken für die Krisenbewältigung. Zudem macht die verbale Auseinandersetzung mit der anderen Seite Spass, weil sich die dürftigen Argumente der Gesetzesgegner leicht zerfleddern und die Unwahrheiten problemlos widerlegen lassen. Wer solidarisch und vernünftig denkt, muss aber jetzt handeln, Überzeugungsarbeit leisten und im eigenen Umfeld um jede einzelne Stimme werben.

Das Werben um jede einzelne Stimme ist bei der Justizinitiative noch nötiger. Der Titel dieses Begehrens erweckt einen falschen Eindruck und könnte dazu führen, dass man diese ohnehin nicht im Zentrum des Interesses stehende Initiative einfach übergeht. Dabei ist die Gefahr einer Ablehnung besonders gross, weil das Wort „Justiz“ viele Menschen davon abhält, sich mit der Materie zu befassen. Man braucht allerdings kein Studium und auch nicht viel Zeit, um zu begreifen, um was es bei dieser Vorlage geht. Richterinnen und Richter sollen endlich nicht mehr von Parteien abhängig sein und diesen auch keinen Obolus leisten müssen. Richterwahlen sollen daher entpolitisiert werden. Wenn sich menschlich und fachlich qualifizierte Männer und Frauen um ein Richteramt bewerben, dürfen ihr Parteibuch und ihr Beziehungsnetz keine Rolle spielen. Schliesslich sollen sie einmal unabhängig und frei ihres Amtes walten. Das wird möglich, wenn man für die Neubesetzung einer Richterstelle aus den besten aller Bewerbungen die neue Richterin bzw. den neuen Richter per Losentscheid auswählt.

Es ist klar, dass sich das Polit-Establishment gegen das neue Verfahren wehrt, weil Seilschaften plötzlich nicht mehr funktionieren, weil Pfründe geschmälert werden und weil unabhängige Richterinnen und Richter unbequem sind. Gerade deshalb bitte ich jetzt alle meine Bekannten,

Ja zur Justiz-Initiative

zu sagen, aber auch das

Ja zum Covid-Gesetz

nicht zu vergessen.

Voodoo-Zauber

Mit dem Wort „Uri“ habe ich derzeit etwas Mühe. Trotzdem muss ich zugeben, dass es mich stolz macht, wenn man mich einen urigen Typ nennt. Als Original-Bündner und -Churer geniesse ich meine unverfälschten Wesenszüge. Ich kann lieben und kann hassen. Ersteres wird mir vielleicht Sympathien einbringen. Das Hassen kann jedoch befremdlich wirken. Darauf verzichten will ich trotzdem nicht.

Wenn Kriege, Unfälle, Unwetter und Pandemien Angst und Schrecken verbreiten, empfinden wir Menschen eine grosse Hilflosigkeit. Dann sind Verzweiflung und sogar Suizid-Gedanken nahe. Kommt auch noch das GefühlVoodoo von Einsamkeit dazu, wird es gefährlich. Einigkeit und Solidarität wären ein gutes Gegenmittel. Es ist daher unerträglich, dass die Pandemieleugner und Impfgegner die Vernünftigen verspotten und gemeinerweise zu deren Lasten alle Schutzmassnahmen torpedieren.

Ich will hier keine Bergpredigt halten, denn als Freidenker schreite ich ohne das Buch der Bücher durch mein Leben. Dass ich die andere Wange hinhalte, wenn mich jemand schlägt, kommt auf jeden Fall nicht in Frage. Deswegen unterdrücke ich aufkeimenden Hass nie. Ich lebe ihn vielmehr genüsslich aus, jedoch nie mit gesetzwidrigen Taten, anonymen Aktionen, lautem Protest oder gar persönlichen nonverbalen Attacken. Böse Worte erlaube ich mir dafür jederzeit und auch sehr gerne. Für Handfesteres besorge ich mir zudem noch einige Voodoo-Puppen, die ich mit übergrossen Kuhglocken behänge. Dann gehe ich wie ein Akupunkteur zugange, allerdings nicht sanft, sondern wild und rücksichtslos. Ich geniesse jeden einzelnen Nadelstich in vollen Zügen. Das wird und kann nicht wirkungslos bleiben, denn die Wirrköpfe, Pandemieleugner und Impfverweigerer glauben schliesslich ausnahmslos an jeden Voodoo-Zauber.


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