saluz.com

 

 

 
 
Wo immer wir sind, was immer wir tun, hier informieren wir Sie:
saluz.com

SALUZER Der BLOG

Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

SALUZER Der BLOG Final

 

Die Mitra ein Gesslerhut?

Ausgerechnet in der Corona-Zeit inszeniert man im Bistum Chur Ungeheuerliches. Rückwärtsgewandte, unaufrichtige und selbstgefällige „Kohl-Kleriker“ zetteln einen Zwist an und verunglimpfen Generalvikar Martin Kopp. Der hochangesehene Kirchenmann ist vom Apostolischen Administrator des Bistums sogar seines Amtes enthoben worden. Seither fegt ein Sturm der Entrüstung durch das ganze Bistum. Er hat auch mir ins Gesicht geblasen, weil man weiss, dass ich als in Chur Aufgewachsener seit vielen Jahren die tragischen Hofgeschichten verfolge. Diverse Bekannte haben sich sogar nach meiner Meinung erkundigt und daher von mir einen Brief mit folgendem Inhalt erhalten:

Saluz zu Kopp

Kopp

 

Mit meinen Zeilen werde ich nichts verändern, aber ich kann damit wenigstens etwas die Stimme der bevogteten Katholikinnen und Katholiken verstärken.

 

 

 

Auf falschem Bärfuss erwischt

Lukas BärfussMerkwürdig, wie vermeintlich fortschrittliche, kritisch denkende Mitbürger auf Lukas Bärfuss’ volksbelehrende Ausbrüche reagieren! Nämlich betont unkritisch. Wenn sie ihn für seine wütenden Rundumschläge in den höchsten Tönen loben, steht meine Welt kopf. Der absurden Verdrehung des Kritik-Begriffs kann ich beim besten Willen nicht folgen. Dafür nehme ich wahr, wie eine über allem stehende ideologische Kraft ihre Jünger zu abenteuerlicher Glaubenstreue verleitet.

Während sich Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Gesundheitswesen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zusammenraufen und nach praktikablen Lösungen zur Bewältigung der drohenden Krise suchen, untergräbt Lukas Bärfuss mit zersetzender Polemik die Moral der Bevölkerung. Mit konstruktiver Kritik hat es herzlich wenig zu tun, wenn er seinem Land das ultimative Horrorszenario voraussagt und genüsslich feststellt, es handle sich um schweizerisches Eigenverschulden. Man erkennt das Geltungsbedürfnis des gehätschelten Schriftstellers, der die Notlage für sich selbst nutzt. Was die einen auf falschem Fuss erwischt, versetzt den andern den entscheidenden Denkanstoss.

Morbus Eigenmann

ZSZ vom 26 03 2020

Manchmal setzt eine Replik eine genaue Wiedergabe eines Leserbriefes voraus. Ich veröffentliche daher wörtlich, was man von einem in Oetwil wohnenden Andreas Eigenmann in der Zürichsee-Zeitung vom 26. März 2020 lesen musste.

Als kompetent zur Beurteilung solcher Schreibe betrachte ich mich deshalb, weil ich in meinem längst abgeschlossenen Berufsleben etwa zu gleichen Teilen in der Privatwirtschaft und im Gemeindedienst tätig gewesen bin.

Wenn der Leserbriefschreiber Solidarität propagiert, würde ich gerne wissen, wie er selbst diese praktiziert. Was andere tun sollten und tatsächlich auch zahlreich tun, ist nicht seine Sache. Für die primitiven, diffamierenden Bezeichnungen müsste man Andreas Eigenmann mehr als nur den Stinkefinger zeigen.

Ich habe noch immer Einblick in das Geschehen bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Daher sehe ich, wie viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zur Belastungsgrenze engagiert sind. Dumme Kommentare von Neidhammeln haben sie ganz sicher nicht verdient. Ich jedenfalls bin einfach nur dankbar, dass sich viele Menschen überdurchschnittlich für die Allgemeinheit einsetzen. Sie werden es übrigens unverdientermassen auch für die Dümmsten unter uns tun. Darauf kann sich sogar Andreas Eigenmann verlassen.


Kontakt

www.saluz.com

c/o Katharina + Peter-Jürg Saluz-Gsell

Frohbergstrasse 80a

CH-8620 Wetzikon ZH

E-Mail: info@saluz.com