SALUZER Der BLOG
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- Peter-Jürg Saluz

Die nachstehenden Zeilen habe nicht ich verfasst. Sie sind ein Beispiel für die vielen traurigen Meldungen, die uns täglich aus der Ukraine erreichen. Was die tapfere Bevölkerung dieses Landes erleidet, dürfen wir nicht gefühllos zur Kenntnis nehmen. Anteilnahme ist das Mindeste, was wir zu bieten haben.
Solange Putin seinen mörderischen Angriffskrieg fortsetzt und der Dealmaker Trump diesen duldet, darf keine Apathie einkehren. Lesen Sie deshalb diese aktuelle Meldung aus der Ukraine im Wortlaut:
„Der ukrainische Held Viktor Kuzmenko und der Rettungshelfer Dmytro Skryl kamen bei einem russischen Angriff ums Leben, als sie nach einem Angriff auf eine Energieanlage in der Region Poltawa Menschen retteten.
Nachdem Russland in der Nacht eine Gasförderanlage getroffen hatte, trafen Einsatzkräfte des staatlichen Rettungsdienstes ein, um das Feuer zu löschen und Zivilisten zu helfen. Russland griff denselben Ort daraufhin erneut an und zielte dabei auf die dort bereits im Einsatz befindlichen Rettungskräfte.
Viktor Kuzmenko hatte an mehr als 50 Rettungseinsätzen nach russischen Angriffen teilgenommen. Im Jahr 2024 retteten Rettungskräfte unter seiner Führung 17 Menschen nach einem Angriff auf Poltawa.
Dmytro Skryl war seit mehr als 20 Jahren beim staatlichen Rettungsdienst der Ukraine tätig und bekämpfte komplexe Brände, die durch russische Angriffe auf kritische Infrastruktur verursacht wurden.
Russlands wiederholte Angriffe auf Rettungskräfte sind gezielte Angriffe auf diejenigen, die Leben retten.“
Wenn Sie ein gläubiger Mensch sind, sollten Sie jetzt für diese zwei Männer, ihre Familien und für das ganze ukrainische Volk beten. Wenn Sie es – wie ich – nicht sind, können Sie wenigstens alle Kriegsverbrecher und ihre Dulder und Helfershelfer verfluchen und zum Teufel wünschen.
Мир, свобода і слава Володимиру Зеленському та хороброму українському народу!
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- Peter-Jürg Saluz
Soeben habe ich in einer Zeitung etwas gelesen, das mich masslos ärgert: Just Eat lagert Lieferungen an Subunternehmen aus, die Kuriere pro Lieferung und nicht pro Stunde bezahlen. Dem hier gerügten Missstand begegnet man seit Jahren an vielen Orten.
Obwohl ich grundsätzlich gegen zu viele Gesetze und gegen unnötige Regulierungen bin, braucht es hin und wieder eine ordnende Hand, die Wildwuchs bekämpft und soziales Verhalten fördert, im Notfall sogar erzwingt.
Wenn der Staat nicht schützt, ist Eigeninitiative gefragt. Ich kann das an einem Beispiel erläutern. Arbeiten vergebe ich immer unter dem Vorbehalt, dass diese von der beauftragten Firma ausgeführt und nicht an ein Subunternehmen vergeben werden.
Weil ich bewährte Auftragsnehmer immer wieder berücksichtige, bin ich kürzlich einmal unaufmerksam gewesen. Statt vertrauter Mitarbeiter der seit langem für mich tätig gewesenen Firma sind plötzlich finstere Gestalten zur Arbeit erschienen. Fachwissen und Zuverlässigkeit haben sie nicht mitgebracht.
Die von mir beauftragte Firma schickt neuerdings offenbar selbstständige Störhandwerker zu ihrer Kundschaft. Sie stellt einzig noch die Rechnung aus und kassiert für ihre kümmerliche Eigenleistung eine Provision.
Die Kunden sollen das üble Spiel möglichst nicht merken. In meinem Fall ist das Kaschieren aber misslungen. Allerdings bin ich zu spät aufmerksam geworden und daher um das Bezahlen der absolut unangemessenen Rechnung nicht herumgekommen. Konsequenterweise habe ich aber gleich anschliessend die viele Jahre alt gewordene Geschäftsbeziehung mit der eigentlichen Auftragnehmerin für immer beendet.
Mittlerweile kann ich bereits über erste Erfahrungen mit einem für mich neuen Fachbetrieb berichten, und zwar nur im positiven Sinn. In mein Haus kommen jetzt wieder hochmotivierte, fachkundige, zuverlässige und sehr sympathische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von ihnen weiss ich – was aus meiner Sicht ebenfalls conditio sine qua non ist – dass sie fair entlöhnt werden und mit dem Betriebsklima und den Sozialleistungen sehr zufrieden sind.
Ich kann mich jetzt wieder in allen Belangen auf eine für mich tätige Firma verlassen. Diese darf deshalb wie andere verlässliche Unternehmen auch mit meiner Treue rechnen.
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- Peter-Jürg Saluz
Wenn man Kunde einer anderen Firma wird, erwartet man normalerweise einen besseren Service. Ich habe beim erzwungenen Wechsel von UPC zu Sunrise das Gegenteil erlebt. Was miserabel gewesen ist, wurde noch viel übler.
Bei den Mobiltelefonen konnte ich reagieren. Meine Frau und ich haben zur «Spusu-Familie» gewechselt und fühlen uns tatsächlich fast wie Familienmitglieder. Diese Firma überzeugt mit Qualität, guten Preisen und etwas ganz Ausserordentlichem. Das Spusu-Personal ist immer erreichbar – telefonisch, per E-Mail und via Messenger. Man kann sich, was bei UPC kaum möglich gewesen ist und bei Sunrise sogar absolut unmöglich ist, direkt an echte Menschen wenden. Diese kümmern sich dann sofort um jedes Anliegen und lösen Probleme umgehend.
Leider befinde ich mich trotzdem noch immer in teilweiser Geiselhaft, denn für Radio, TV und Internet muss ich aus Hardware-Gründen einstweilen noch bei Sunrise bleiben und im Zeitalter des Stromsparens sogar zwei Modems verwenden. Ich werde aber sofort zu einer kundenfreundlichen Anbieterin wechseln, sobald ich die vorhandene Infrastruktur und meine Geräte nicht mehr benutzen kann. Eine gute Adresse habe ich bereits: die GGA Maur, mit der Kundinnen und Kunden – ähnlich wie bei Spusu – die allerbesten Erfahrungen machen.
Details zu den Unannehmlichkeiten, die ich einstweilen leider dank Sunrise noch erleiden muss, will ich Ihnen ersparen. Wenn Sie einen weiten Bogen um die hier gerügte Firma machen bzw. machen können, bleibt Ihnen manche Unbill erspart.
Immerhin hat sich für uns «Geiselhäftlinge» endlich einmal jemand eingesetzt. Die Stiftung für Konsumentenschutz hat vor dem Bezirksgericht Zürich erstinstanzlich einen Sieg gegen die Sunrise GmbH errungen. Dabei geht es im Wesentlichen um zwei Punkte aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen: Die Sunrise GmbH will briefliche Kündigungen nicht akzeptieren und automatische Preiserhöhungen bei Indexveränderungen beibehalten, bei nötigen Preissenkungen jedoch keinen Automatismus zulassen. Dafür will die kundenunfreundliche Firma bis vor Bundesgericht kämpfen. Der Erfolg der Stiftung für Konsumentenschutz ist daher vorerst nur ein Etappensieg. Sara Stalder, die Geschäftsleiterin der genannten Stiftung, hat trotzdem schon jetzt ein grosses Dankeschön und den Zuspruch der durch Sunrise geschädigten Kundschaft verdient.
Die Sunrise GmbH kämpft übrigens aus einem ganz speziellen Grund gegen das briefliche Kündigungsrecht, das nach meinem Dafürhalten durchaus eine gesetzliche Grundlage hat. Sie, die sonst jeden persönlichen Kontakt mit der Kundschaft meidet, will Kündigungswillige nicht aus den Fängen lassen und sie daher persönlich zum Verbleib oder zum Abschluss eines neuen Abonnements bewegen.
Sunrise heisst ja «aufgehende Sonne». Bei dieser schrecklichen Firma ist diese jedoch längst untergegangen – oder gar nie aufgegangen.
