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Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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An den Pranger stellen

Der Pranger, der in früheren Zeiten weit verbreitet gewesen sein soll, wäre auch heute noch nützlich. Es ist mir aber bewusst (und auch egal), dass ich mit dieser Feststellung für Entrüstung sorge. In der Schweiz werden wir allerdings ohnehin keine Auferstehung des Schandpfahls erleben. Deshalb kann nur noch die Presse die aufklärende und demaskierende Aufgabe übernehmen.

HirnströmeIch bin traurig, weil Anstand und Solidarität eine immer kleinere Rolle spielen. Den Tüchtigen wird keine Anerkennung mehr zuteil, aber die Wirrköpfe und Corona-Leugner werden immer lauter, aggressiver und gemeiner. Dass sich dieser Mob dem mit guten Gründen demonstrierenden Pflegepersonal vor dem Bundeshaus pöbelnd und unter Missachtung aller Schutzmassnahmen entgegengestellt hat, ist niederträchtig und beschämend.

Mir verschlägt es ebenfalls die Sprache, wenn Andersdenkenden unverhohlen mit Gewalt gedroht wird. Wer das tut, darf seines Lebens nicht mehr froh werden. Man muss ihn brandmarken und ächten. Das schändliche Tun soll nicht ohne Konsequenzen bleiben. Arbeitgeber und Kunden solcher Figuren können durchaus adäquat reagieren...

Ich weiss, dass man nach christlicher Lehre dem Hass nicht mit Hass begegnen sollte. Einem Freidenker wie mir hilft das jedoch wenig. Wenn ich sehe, was da und dort abläuft, kann ich den Hass gar nicht unterdrücken. Gewalttätig werde ich deswegen aber sicher nicht.

Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist einsichtig und klug. Sie darf sich jetzt nur nicht ins Bockshorn jagen lassen, dann kann sie die chaotischen Corona-Leugner mit sehr subtilen Mitteln bekämpfen. Man muss sich einfach die Gesichter der trüben Tassen merken, wenn sie zu ihren Saubannerzügen starten.

Den echten Schandpfahl gibt es nicht mehr, aber symbolisch kennen wir den Pranger noch immer. Es ist gut, dass sich die Vandalen mit ihren öffentlichen Auftritten selbst an diesen stellen.

Panik macht man sich selbst

Wer die Gefahrenlage erkennt, reagiert mit Vorsicht und Respekt auf die Pandemie. Er ergeht sich nicht in Verzweiflung und Angst, sondern er überlegt, wie er sich und andere schützen soll. Wer die täglichen Meldungen zur fortschreitenden Verbreitung des Virus als Panikmache beklagt, leidet vermutlich an einer eigenen tief liegenden Angst. Offene Kommunikation und ungeschönte Berichterstattung verhelfen zur besseren Einschätzung der Situation und somit zum richtigen Verhalten. Panik wird nur geschürt, wo diese bereits vorhanden ist.

Grauenhaft dumm oder hinterhältig perfid

Wenn Menschen Mühe bekunden, einen Beipackzettel zu lesen und zu verstehen, wird es schrecklich.

GöringIch habe in diesen Tagen diverse Junk-Mails mit der hier abgebildeten Datei erhalten. Der letzte Satz unter dem Bild des Kriegsverbrechers ist jeweils deutlich markiert gewesen.

Dass die Verbreiter solchen Unsinns unter einer Lese- und Verständnisschwäche leiden, kann sie entlasten. Der Gedanke, sie würden in voller Absicht so handeln, lässt mich jedoch erschauern. Wer für intellektuell schwach Dotierte vorsätzlich eine Brücke zwischen den Pandemie-Massnahmen und dem Nazi-Grauen herstellt, sollte einmal das immer noch zeitgemässe Schweizerische Strafgesetzbuch konsultieren. Die Fähigkeit des Lesens und Verstehens wird allerdings vorausgesetzt.

Angst könnte ich übrigens ebenfalls empfinden. Der Gedanke, dass sich die hier dokumentierte Dummheit epidemieartig ausbreiten könnte, ist jedenfalls furchterregend. Ich bleibe trotzdem zuversichtlich, weil ich der Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer vertraue und weiss, wie einsichtig und solidarisch unsere Bevölkerung ist.

Untätig müssen wir in dieser Angelegenheit nicht sein. Belehren wir die Dummen oder Unwissenden - sofern sie dies überhaupt zulassen - mit überzeugenden Argumenten und mit unbestreitbaren Fakten. Stellen wir uns den Wirrköpfen und Coronaleugnern und allen, die vorsätzlich für Verunsicherung sorgen wollen, mit Entschiedenheit entgegen, auch indem wir

 

DAS REFERENDUM GEGEN DAS PANDEMIEGESETZ NICHT UNTERSCHREIBEN!

 

So geben wir den tatsächlichen Angstmachern keine Chance. Unsere Zuversicht lassen wir uns nämlich nicht nehmen.

Dass eigenverantwortliches Handeln am ehesten erwartet werden darf, wenn die Regeln zur Pandemiebewältigung landesweit einheitlich sind, soll an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben.

 

 

 


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