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Schreiben, was wir denken - unabhängig und unbeeinflusst. Das wollen wir. Unsere Texte werden kritisch, politisch, besinnlich und kulturell geprägt sein und immer wieder durch etwas Neues, nicht selten auch Amüsantes, ergänzt werden. Kommentare und Textbeiträge nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Sie werden von uns wahlweise veröffentlicht oder als Anregung verstanden.

 

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Der entscheidende Schritt zuviel

Menschen zu respektieren, egal, welcher sozialen Schicht sie angehören und unabhängig ihrer Herkunft und Hautfarbe, ist mir wichtig. Deshalb achte ich auf meine Wortwahl und meide Begriffe, die diskriminieren oder verletzen könnten. Ich mache das gerne und aus Überzeugung, und nicht, weil ich unangenehme Reaktionen befürchte. Schliesslich verfügen wir über eine wunderbar vielfältige Sprache, die für jedes fragwürdige und zu Recht aus dem Vokabular verbannte Wort Alternativen bereit hält. Kein Problem also, stünde da nicht eine andere, schwer zu befolgende Forderung im Raum. Ich wehre mich dagegen, meine Muttersprache mit Begriffen einer zunehmend aus dem Ruder laufenden amerikanisch geprägten Korrektheitskultur zu durchsetzen. Das ist der entscheidende Schritt zuviel, den ich verweigere, weil er mir Unmögliches abverlangt und mein Sprachgefühl verletzt. Wie heisst es doch? Operation gelungen, Patient gestorben. Nicht alles, was in hehrer Absicht für Schlagzeilen sorgt, erfüllt den zugedachten Zweck.

Jeder zeigt jetzt sein Gesicht

Was die Menschen spaltet, das eint sie auch. Das Corona-Virus wirkt vielfältig. Nicht nur medizinisch, sondern auch im sozialen Sinn. Auch wenn neue Risse die Bevölkerung durchziehen, ist eine besondere Form von Solidarität feststellbar, die Spaltendes und Trennendes aufwiegt. Die Menschen haben sich während der Pandemie nicht verändert, aber ihre charakterlichen Stärken und Schwächen treten deutlicher in Erscheinung. Ob Schutzmaskenträger oder nicht – jeder zeigt jetzt sein Gesicht. Man weiss schnell, mit wem man es zu tun hat, und das ist gut so.

Nicht auf den Leim gehen

ABDVEs ist erschreckend, wie zahlreich die Schwindler und Betrüger sind, die per Mail, Telefon oder Fax Geld erschleichen wollen. Meiner Frau und mir sind schon mehrfach Erbschaften angekündigt worden. Man hat uns jeweils riesige Summen versprochen. Allerdings sollten wir immer vor einer Auszahlung einen erklecklichen Betrag auf ein dubioses Konto überweisen. Zudem wurden wir zur absoluten Diskretion verpflichtet, weil das uns angeblich zustehende Kapital andernfalls von staatlichen Stellen beschlagnahmt würde.

Jetzt sehen wir uns mit einer anderen Masche konfrontiert. Wir sollen spätestens bis am 15. Juli 2020 ein bereits ausgefülltes Formular „aktualisieren und ergänzen“ und rechtsverbindlich unterzeichnet retournieren. Das ginge allerdings nur per Fax, da das „Allgemeine Branchen- und Datenverzeichnis“ ein sehr klandestines Unternehmen ist.

Obwohl das dilettantisch gestaltete Formular durchaus abschreckend wirkt, könnte es da und dort doch die von den Absendern erwünschte Wirkung erzielen. Deshalb zeigen wir hier, was wir unbeantwortet lassen und in den Papierkorb stecken.

Seien wir wachsam, denn Covid19 ist nicht die einzige Gefahr. Gegen das hier beschriebene Unheil gibt es allerdings eine Medizin. Man gewinnt sie aus der Hirnsubstanz…


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