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Aufwärts mit Wetzikon (AMW)

Hier finden Sie Anregungen, Lob und Kritik und manchmal auch ganz neue Ideen, immer Wetzikon betreffend und getragen
von der Vision, dass es stetig Aufwärts mit Wetzikon gehen soll.

 

AMW V2

Strategisch richtig, aber erklärungsbedürftig

Stadträtin Esther Schlatter kandidiert bei den bevorstehenden Erneuerungswahlen sowohl für den Stadtrat als auch für den Grossen Gemeinderat. Das ist strategisch richtig, aber erklärungsbedürftig. Mit der Doppelkandidatur soll absolut sichergestellt werden, dass Frau Schlatter auf gar keinen Fall aus der Wetziker Kommunalpolitik verdrängt werden kann. Die gegen sie gerichteten Ränkespiele dürfen nicht aufgehen. Schuld an der verworrenen Ausgangslage trägt der präsidial schlecht geführte Stadtrat, und der permanent überforderte Bezirksrat vergrössert mit seiner schleppenden Arbeitsweise den bereits entstandenen Schaden. Bis jetzt hat sich die Aufsichtsinstanz offenbar noch nicht einmal mit der vordringlichsten Frage befasst. Dabei müsste längst klar sein, dass Frau Schlatter mindestens so lange ihre Kompetenzen behält, bis rechtskräftig über den von ihr angefochtenen Stadtratsbeschluss entschieden ist. Was anschliessend folgt, spielt für die Erneuerungswahl keine Rolle mehr. Frau Schlatter wollen wir so oder so weiterhin im Stadtrat sehen, weil sie als unbestechliche Vertreterin der Stimmberechtigten deren Interessen wahrt. Das wird sie selbstverständlich auch dann tun, wenn ihr der neue Stadtrat für die nächste Amtszeit ein anderes Ressort zuteilt, weil z.B. ein Behördemitglied mit Ingenieurausbildung Werkvorstand werden möchte. Frau Schlatter wird dank ihrer Ausbildung und Erfahrung immer eine wertvolle Stadträtin sein. Ich werde sie daher wieder in den Stadtrat wählen und auf der Stadtratsliste ausschliesslich mit den Namen von Erstkandidierenden umrahmen. Die Hoffnung auf eine längst fällige Trendwende will ich nämlich nicht aufgeben. Dass ich Esther Schlatter panaschiert und kumuliert auch noch auf eine Parlamentswahlliste setze, ändert daran nichts. Nach dem Motto „Doppelt genäht...“ mache ich sicher nichts falsch.

Unnötig und teuer

Die Teilrevision der Wetziker Gemeindeordnung ist unnötig und teuer und wird gewaltige Mehrkosten verursachen. In den Erläutungen zur kommunalen Abstimmung kann man lesen, dass durch die Involvierung von 27 Parlamentarierinnen und Parlamentariern in die Kommissionsarbeit „geringe Mehrkosten von rund 36'000 Franken an Sitzungsgeldern pro Jahr“ entstünden. Aus reicher schmerzlicher Erfahrung weiss man in Wetzikon allerdings längst, wie verlässlich Kostenprognosen sind. Mit Blick auf die Wetziker Finanzlage empfinde ich das Wort „gering“ in diesem Zusammenhang ohnehin als Frechheit. Das Parlament hat sich längst als teurer Luxus erwiesen, obwohl die im Grossen Gemeinderat vertretenen Personen und Parteien das mehrheitlich nicht wahrhaben wollen. Diese möchten ja sogar, dass „das Kommissionssystem durch das Parlament bei Bedarf selbständig angepasst werden kann“.

Wer keine weitere Kostenexplosion will, sagt am 4. März 2018

NEIN ZUR TEILREVISION DER GEMEINDEORDNUNG

und zu der damit verbundenen Geldverschleuderung.

Ins Bild gesetzt?

Am 1. Februar 2018 ist im Zürcher Oberländer unter dem Titel „Die Redaktion im Bild“ ein Artikel erschienen, mit dem die Leserinnen und Leser mit Bild und Text über das jetzt zuständige Redaktionsteam orientiert worden sind. Richtig ins Bild gesetzt fühlt man sich nach der Lektüre aber nicht. Nach meinem Dafürhalten fehlt im jüngsten Bericht nämlich mindestens ein Name und die Erklärung, weshalb das so ist. Eine Tageszeitung, die ausführlich und fast schon genüsslich im Boulevardstil über andernorts bestehende Personalprobleme berichtet, müsste doch eigentlich auch in eigener Sache transparent sein. Demnach besteht also Nachholbedarf; es sei denn, ich hätte etwas gut Verstecktes überlesen.


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